Lisa Ulrich über Schattenseiten der Charity-Society

Bitte mehr wichtigtuerische Weiber! Bitte nervt weiterhin potentielle Spender!

Lisa Ulrich über Schattenseiten der Charity-Society © Bild: NEWS

Die funkelnde Societydame genießt in Freundinnenrunde zu erlesenen Häppchen mit Blick auf den Stephansdom das Warten aufs Christkind. Letzteres wurde bei ausgedehnten Besuchen bei Juwelier und Elektronikfachhandel reichlich mit Geschenken für die Lieben im Wert eines Kleinwagens ausgestattet. Dies erfahren auch jene, die drei Tische weiter vergeblich versuchen wegzuhören. Gespendet hat sie freilich auch schon, „aber im Stillen!“.

Denn: „Diese wichtigtuerischen Weiber, die sich jetzt wieder mit Charityaktionen in die Öffentlichkeit drängen, nur um auch mal in der Zeitung zu sein, sind ja das Letzte!“ Liebe wichtigtuerische Weiber, bitte seid weiterhin das Letzte, nervt potenzielle Spender im Urlaub, erzählt Bekannten, die es nicht hören wollen, von euren Tränen beim Besuch der Notleidenden, macht euch auf Charity- Laufstegen zum Affen, bringt eure Partner und Freunde dazu, verständnislos den Kopf zu schütteln! Ohne euch wäre nicht nur die funkelnde Societydame ein Tuschelthema ärmer …

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