Linz von

Dom-Glocken zu laut:
Anrainer klagt Pfarre

"Läuten in der Nacht erfüllt keinen religiösen Zweck", so der Kläger

kIRCHE © Bild: APA/Schlager

Ein Linzer, der neben dem Mariendom in Linz lebt, klagt die Pfarre, weil ihm zu laute Glocken in der Nacht den Schlaf rauben. Das Läuten in der Nacht erfülle keinen religiösen Zweck, so der Anwalt des Linzers.

Dass die Glocken zu jeder Tages- und Nachtzeit läuten, erscheint dem Anrainer nicht mehr zeitgemäß. Früher habe es die Funktion des Türmers gegeben, der die Aufgabe hatte, die Stadt zu bewachen. Wenn geläutet wurde, wussten die Menschen, dass er aufpasst, wird der Anrainer zitiert. Heute gebe es diese Funktion nicht mehr. Das berichtete die "Kronen Zeitung" (Sonntagausgabe).

Gespräche bisher erfolglos

Privat beauftragte Lärmmessungen hätten gezeigt, dass von Montag bis Samstag täglich rund eine Stunde geläutet werde, am Sonntag sogar eineinhalb Stunden, mit einer Lautstärke von bis zu 77 Dezibel. Gespräche mit der Pfarre seien bisher erfolglos verlaufen, so der Anwalt.

Kommentare

Bin voll der Meinung, wem es stört der soll gehen, wir sind ein freies Land.

123harry

dann soll er wegziehn,wo gibt's denn sowass !!!!!!!!!!!

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