Life Ball von

Stars im Kampf gegen AIDS

Eva Padberg, Lydia Hearst und viele mehr unterstützen Charity-Ball in Wien

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    Arabella Kiesbauer mit der Style-Police

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    Arabella Kiesbauer mit der Style-Police

Der Life Ball 2012 vor dem Wiener Rathaus startet einmal mehr mit einem prominenten Schaulaufen am Roten Teppich. Organisator Gery Keszler hat es einmal mehr geschafft, so viele und große Stars wie kein anderer für den Charity-Event nach Österreich zu bringen. Sie alle haben keine Mühen gescheut, für die gute Sache mit dabei zu sein, allen voran Antonio Banderas und Milla Jovovich und viele mehr.

Sichtlich angetan vom Life Ball hat sich der Schauspieler Antonio Banderas gezeigt. "Viva la vida" (Es lebe das Leben, Anm.) sagte er. Man werde heute Abend zwar nicht die Welt, aber hoffentlich das Leben von ein paar Menschen verändern. Kommendes Jahr will er mit seiner Frau Melanie Griffith erneut den Ball besuchen.

Kostüme unter dem Motto Feuer
"Ich freue mich auf die vielen Hollywood-Stars, aber in Wahrheit geht es um die tollen Kostüme", sagte die deutsche TV-Moderatorin Sonya Kraus, die als eine der ersten über den Magenta Carpet schritt. "Mir ist damals ein Busenblitzer passiert, aber heute passe ich auf", sagte Dagmar Koller, die Witwe des ehemaligen Wiener Bürgermeisters und Life-Ball-Förderers, Helmut Zilk.

Als "Zirkus für Straight People" hat US-Musicalstar Cheyenne Jackson den Wiener Life Ball bezeichnet. "Es ist eine große Party, aber man sollte nicht vergessen, worum es geht", meinte er. Die Erotik-Film-Produzentin Dolly Buster kam geradezu zugeknöpft zu dem Fest. "Bieder, wie ich bin", scherzte sie. Die Deutsche war "gefühlte hundertmal" am Life Ball, der Besuch sei allerdings eine Verpflichtung, sondern immer wieder ein Spaß.

Kampf gegen AIDS
Auch wenn am Life Ball-Abend ausgelassene Stimmung herrscht, darf der ernste Hintergrund nicht vergessen werden. Jedes Jahr werden Millionen von Menschen mit dem Virus infiziert - aller Bemühungen und Aufklärungsversuchen zum Trotz. In Österreich sind rund 15.000 Menschen HIV-positiv.

Erfreuliches gab es von der Aids-Solidarity Versteigerung in der Hofburg zu berichten. Das vorläufige Endergebnis belief sich auf 320.500 Euro.