Charity-Event von

Life Ball 2014:
Großer Auftritt für Conchita Wurst

Für die Song-Contest-Gewinnerin ist "es emotional ganz speziell"

Conchita Wurst am Life Ball © Bild: APA/HERBERT P. OCZERET

Seit acht Jahren gehört Thomas Neuwirth alias Conchita Wurst zur Life Ball-Family. Am Samstag wird die inzwischen zu Weltruhm gelangte Kunstfigur auch am Rathausplatz ihren großen Auftritt haben und ihr Song-Contest-Siegerlied "Rise Like A Phoenix" singen. "Es ist emotional ganz speziell", sagte Wurst gegenüber der APA.

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Wurst wäre auch am heurigen Life Ball aufgetreten, wenn sie den Songcontest nicht gewonnen hätte. Doch angesichts des Sieges und des Hypes um ihre Person wird die Performance wohl der Glanzpunkt der Eröffnung werden. "Ich freue mich extrem. Es ist ein Highlight für mich", freute sich die Sängerin. Wie genau ihr Auftritt aussehen wird, wusste Wurst noch nicht. Zwar habe sie mit Organisator Gery Keszler erst unlängst gemeinsam die amfAR-Gala in Cannes besucht, doch blieb da nicht viel Zeit, um den Life Ball zu besprechen.

Mittagessen mit Bill Clinton

Neben ihrer Performance bei der Eröffnung wird Wurst auch auf einer "seriösen Plattform" ihren Auftritt haben. Bei der TEDxAmRing-Konferenz am Freitag wird die Sängerin ein 18-minütiges Referat mit dem Titel "The Unstoppable Future of Love, Respect and Tolerance" halten. Dabei will sie ihre Thematik mit dem übergeordneten Thema "Aids und Nachhaltigkeit" kombinieren. Damit alles glattgeht, wird der Travestiekünstlerin dabei "ein wenig geholfen". Als Belohnung darf Wurst dafür mit dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton zum Mittagessen gehen.

Ihr persönlicher Triumph

Dass ihr persönlicher Triumph auch unmittelbar dem Life Ball und seiner Botschaft der Toleranz helfen könnte, glaubt Wurst nicht unbedingt. "Dabei braucht man einen langen Atem. Gery kämpft ja seit vielen Jahren gegen Windmühlen", meinte die Sängerin.

Das Life Ball-Wochenende geht für Wurst übrigens ganz traditionell zu Ende. Am Sonntag besucht die Sängerin das Narzissenfest im Ausseerland. Kulturschock gibt es da keinen: "Ich habe immer das Gefühl, vor Freunden zu singen", sagte sie.

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