Licht ins Dunkel von

6,8 Millionen Euro Spenden

Erfolgreiche Weihnachtssendung: Ergebnis des Vorjahres um 560.000 Euro übertroffen

  • Licht ins Dunkel 2012
    Bild 1 von 7 © Bild: APA/BKA/Andy Wenzel

    Werner Faymann am Spendentelefon

  • Licht ins Dunkel 2012
    Bild 2 von 7 © Bild: APA/ORF/Milenko Badzic

    Moderatorin Marie-Claire Zimmermann mit Bundespräsident Heinz Fischer, Margit Fischer und Leiterin des ORF-Humanitarian Broadcasting, Sissy Mayerhoffer

Rund 6,8 Millionen Euro haben die Österreicher bei der insgesamt 40. Aktion von "Licht ins Dunkel" und der 35. Fernsehsendung am Heiligen Abend im ORF gespendet. Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres um mehr als 560.000 Euro übertroffen. 6.814.815 Euro gingen an Spenden ein, gegenüber 6.252.520 Euro am 24. Dezember 2011.

"Licht ins Dunkel" wurde traditionell mit der Übergabe des Friedenslichtes aus Bethlehem begonnen. Kardinal Christoph Schönborn wünschte sich in der Sendung mehr Nächstenliebe und Solidarität. Viele Prominente stellten sich wieder in den Dienst der guten Sache, um gemeinsam mit den Soldaten des österreichischen Bundesheeres die Spendenzusagen entgegenzunehmen. Ein besonders großzügiger Anruf kam aus Kärnten: Heidi Horten meldete sich telefonisch und spendete 500.000 Euro.

Fairness und Sauberkeit als Vorsätze

Heinz Fischer sprach sich im Rahmen der Sendung für ein Fairnessabkommen im Wahlkampf für die Nationalratswahl im nächsten Jahr aus. Der Bundespräsident plädierte dafür, Fairness und Sauberkeit in der Politik sich als gute Vorsätze für das neue Jahr zu nehmen. Er meinte, dass die Korruptionsfälle der letzten Zeit viele Menschen zurecht empört und "zornig" gemacht hätten.

Politiker melden sich zu Wort

Bundeskanzler Werner Faymann zeigte sich zwar bereit, ein Fairnessabkommen für den Wahlkampf abzuschließen. Er schränkte allerdings ein, dass die Einstellung dafür wichtiger sei als die Unterschrift. Die Menschen wollten nicht ein Jahr lang Wahlkampf, betonte der Bundeskanzler. Zum Thema Europa bekräftigte Faymann seine Forderung nach Solidarität, die etwas zählen müsse. Vizekanzler Michael Spindelegger plädierte zur Aufarbeitung der Korruptionsfälle vor allem für eine Mentalitätsänderung. Die Politik habe zwar die gesetzlichen Regelungen geändert und die ÖVP habe einen Verhaltenskodex, aber es müsse auch die Mentalität eine andere werden. Konkret sprach der Vizekanzler etwa die tolerierte Schwarzarbeit an oder die Gepflogenheit, sich keine Rechnung ausstellen zu lassen.

Siegessichere Opposition

FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache bekräftigte im Rahmen der ORF-Weihnachtssendung den Anspruch auf das Amt des Bundeskanzlers nach der Nationalratswahl im nächsten Jahr. Auch die Chefs der anderen Oppositionsparteien zeigten sich zuversichtlich für die Wahl. Strache gab sich "überzeugt", dass die FPÖ die stärkste Kraft werde. Dass seine Partei durch das Antreten Frank Stronachs verlieren könnte, glaubt Strache nicht. Mit einem Wahlerfolg rechnet auch die Grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig. Sie wolle auch im Wahlkampf nicht härter auftreten. Die Grünen stünden für Solidarität und Mitgefühl, meinte Glawischnig.

"Sehr gelassen" geht trotz der Konkurrenz durch das Team Stronach auch BZÖ-Obmann Josef Bucher in den Wahlkampf für die Nationalratswahl. Das BZÖ werde seinen Kurs fortsetzen und gebe nicht auf. Bucher geht davon aus, dass seine Partei in Kärnten in den Landtag einziehen werde. Das Team Stronach würde ein Fairnessabkommen für die Nationalratswahl "absolut" unterstützen, stellte Vize-Parteichef Robert Lugar fest. Der Wahlkampf dürfe kein Hick-Hack werden, plädierte Lugar für mehr Gemeinsamkeit in der Politik. Er trat dafür ein, die Armut in Österreich entschieden zu bekämpfen.

Auch nach dem 24. Dezember kann übrigens unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 24 12 12 noch weiter für Licht ins Dunkel gespendet werden.

Kommentare

Also ich denke es ist nicht ganz die Unwahrheit, was die beiden Herrschaften schreiben. Wohlgleich etwas dirket formuliert. Leider wird es schon so sein, daß Geld nie rein zu dem gemacht wird, wie es vorgegeben wird.
Und es ist oft wirklich sehr schade, wenn eine österreichische Person, die durch Krankheit nicht mehr 100 % ig einsatzfähig ist, absolute Hürden vor sich hat. Und wahrscheinlich nie wieder richtig eingegliedert wird. Aber wenn Ausländer in unser Land kommen, egal wer, bekommen diese eine Grundversorgung usw. Oder viel Geld wird ins Ausland geschickt.
Ich meine es wäre doch schon gut, wenn wir mal alles in unseren Reihen geregelt haben und dann anderen helfen. Sonst bleibt doch immer irgendwer auf der Strecke. Zumal Österreich denk ich auch von seinen eigenen Sachen leben kann und nicht auch an andere Länder verkauft und auch Sachen zukauft. Es gehört mal gehörig ausgemistet (und das ist keine rassistische Bemerkung, das beziehe ich auf alle Punkte!!)

ich kann dazu nur eins sagen: Vielen, vielen Dank!
Aber muß bei dieser supertollen Nachricht der HC-Strache dabeisein,
hat den ganzen positiven Artiken wieder versaut.

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Super! Besonders die armen Flüchtlinge in A müssen mit diesem Geld unterstützt werden damit sie nicht gezwungen werden Kirchen zu besetzen. Auch die Sozialwerke müssen ausgebaut werden damit die jungen männlichen Flüchtlinge ordentlich im Sozialsystem integriert werden können. Um die bedürftigen Einheimischen kann man sich später kümmern, denn diese sind an ihrer Notlage selber schuld.

eintiroler melden

ich finde, Ihnen müßte hier Schreibverbot erteilt werden!!!!!
Das hat nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun, das ist nur mehr Verhetzung und rassistisch, was sie bei News posten.

bushmaster
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Als einer im eigenen Haus überfallener Öst. Staatsbürger sage " Keinen Cent spenden für diese Ausländ. HUNNEN "

Ignaz-Kutschnberger
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Brav!!... Das entspricht gerade mal bei 350 Mille einem Netto-Jahreszins von 2%... also bei 350 Mille bei 2% Sparbuchzinsen dann 7 Millionen :-) Haben wir ja schon fast die Zinsen reinbekommen, die wir pro Jahr in SBG für lediglich 350 Mille erhalten hätten... wo schaut es in NÖ mit diesen Wohnbaugeldern aus?? Wurden die damals unter Finanzlandesrat Ernest G. veranlagt?? Unterm Senior? :-)

Ignaz-Kutschnberger
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Wirklich... Österreich ist ein super Land... wenn wir bloß nicht so viele Idioten und korrupte Schweine in sämtl. Parteien sitzen hätten und unser Pisa-Niveau endlich mal dem von Rumänien entsprechen würde... Naja, trotzdem DANKE für die Spenden - ich hoffe, sie kommen auch alle bei notbedürftigen Menschen an, nicht nur bei den Griechen!! Wünsche nochmalig schöne Feiertage

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