Lexus wagt sich in die kompakte Klasse:
Auch der Lexus CT 200h will Kuchenstück

Kompakte Premiumautos? Premiale Kompaktautos? AUTOREVUE: Neuer Einstiegs-Lexus als Vollhybrid

Kompakte Premiumautos? Premiale Kompaktautos? Macht ja eigentlich keinen Unterschied. Die Zuwachsraten der Luxusanbieter liegen aber genau in diesem Segment. Ist es doch eine Nische, in der manche noch gar nicht vertreten sind. Wie beispielsweise Lexus. Mit dem CT 200h wollen sie jetzt genau das tun – am größten Kuchenstück, der Golfklasse, mitknabbern und gegen BMW 1er, Audi A3 und Co antreten.

Wie das „h“ im Namen schon andeutet, handelt es sich auch beim neuen Einstiegs-Lexus um einen Vollhybrid. Im 4,32 Meter langen Fünfsitzer wird der 1,8-Liter Benziner mit 100 PS mit einem 82-PS-Elektroantrieb gekoppelt – kommt einem bekannt vor, kein Wunder, stammt aus dem Prius. Der Spurt auf Tempo 100 geht sich so in 10,3 Sekunden aus. Bei 180 km/h ist Schluss mit der Beschleunigung. Beim Sachen Schaltung griff man ein stufenloses CVT-Getriebe zurück.

Trotz ähnlicher Technik soll der Lexus deutlich sportlicher ausgelegt sein als der Prius. Dafür wurde das Interieur mit einer „Sport“-Taste ausgestattet, die es erlaubt, das Fahrwerk entsprechend zu verhärten. Gleichzeitig greift die Fahrdynamikregelung weniger streng ein und die Motorkennfelder werden Richtung Aggressivität verschoben. Das Gegenteil davon bewirkt freilich die Aktivierung des „ECO“-Mode. Auf dem Papier geht sich so ein Verbrauch von 3,8 Liter auf 100 Kilometer aus, was 89 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht.

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