Lewis Hamilton von

Ecclestone ergreift Partei

Verteidigt den Briten und vergleicht ihn sogar mit dem legendären Ayrton Senna

Lewis Hamilton - Ecclestone ergreift Partei © Bild: GEPA/Charniaux

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat den aggressiven Fahrstil von Lewis Hamilton verteidigt. "Wir wollen Leute rennfahren sehen. Also lasst ihn", sagte Ecclestone der Tageszeitung "The Independent". Der Formel-1-Zampano verglich den Weltmeister von 2008 sogar mit dem großen Ayrton Senna. "Auch er war ein echter Racer", sagte der 80-Jährige Brite.

Der seit einigen Monaten von Simon Fuller (Spice Girls, Pop Idol) gemanagte und mit "Pussy Cat" Nicole Scherzinger liierte Hamilton war zuletzt in mehrere Unfälle und Kontroversen verwickelt gewesen. In Monaco hatte der McLaren-Pilot auf brutalste Art Felipe Massas Ferrari sowie den Williams des Venezolaners Pastor Maldonado aus dem Weg geräumt und danach seltsame Kommentare abgegeben. In Kanada war er zuletzt sogar mit seinem Teamkollegen Jenson Button zusammengefahren und hatte aufgeben müssen.

Englische Tabloids haben den bis vor kurzem von seinem Vater betreuten Hamilton längst für "übergeschnappt" und Österreichs Dreifach-Weltmeister Niki Lauda ihn nach dem Rennen in Montreal für "komplett wahnsinnig" erklärt. Irgendwann werde es Tote geben, wenn Hamilton so weiterfahre, meinte Lauda.