Letzte Chance für Rapid im Titelkampf: Meister vor schwerer Aufgabe gegen Altach

Pacult sieht Vorarlberger nicht als Jausen-Gegner Zellhofer: "Brauchen drei Punkte, egal gegen wen"

Letzte Chance für Rapid im Titelkampf: Meister vor schwerer Aufgabe gegen Altach © Bild: Reuters

In Altach steigt heute (18 Uhr LIVE auf NEWS.at) das Duell zwischen den beiden großen Verlierern der vergangenen Bundesliga-Runde. Die Gastgeber rutschten aufgrund des 4:5 in Mattersburg auf den letzten Tabellenplatz zurück, Rapid vergab mit der 0:1-Heimniederlage gegen Sturm Graz die wohl letzte Chance auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. Nun ist auf beiden Seiten Wiedergutmachung angesagt.

"Die zwei Mannschaften wissen, worum es geht", behauptete Rapid-Coach Peter Pacult, dessen Club Rang zwei (derzeit sechs Punkte vor der Austria) absichern will. Dieses Vorhaben könnte gegen das Schlusslicht (ein Zähler hinter Mattersburg) gelingen, zumal die Vorarlberger im bisherigen Saisonverlauf ein Jausen-Gegner für die Hütteldorfer waren.

Drei Siege bei einem Torverhältnis von 20:4 lautet die Bilanz für Rapid, wobei die Stefan Maierhofer und Erwin Hoffer gegen die seit sechs Runden sieglosen Altacher in diesem Spieljahr je siebenmal trafen. "Von der Tabellensituation her sind wir klarer Favorit, aber davon und von unseren letzten Ergebnissen gegen Altach darf man sich nicht täuschen lassen. Diese Mannschaft kann man mit jener vom Herbst nicht vergleichen, es sind viele neue Spieler und ein neuer Trainer gekommen", warnte Pacult.

Niederlage gut weggesteckt
Die Niederlage gegen Sturm hat der Rekordmeister relativ gut weggesteckt. "Es ist klar, dass man nach so einem Spiel enttäuscht ist. Aber man darf auch nicht vergessen, dass wir davor fünf Spiele hintereinander gewonnen haben. Da muss man schon lange zurückblättern, wann uns das zuletzt gelungen ist", meinte der 49-Jährige.

Seinem Widerpart Georg Zellhofer ist die laut Papierform krasse Außenseiterrolle seiner Truppe herzlich egal. "Es gibt nur eines, wir brauchen drei Punkte, egal wer der Gegner ist, jetzt eben gegen Rapid. Die Mannschaft wird alles für den Erfolg geben, zu Hause können wir jeden Gegner schlagen", betonte der frühere Rapid-Betreuer.

(apa/red)

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