Lenker in OÖ mit 3,1 Promille unterwegs: Keine Verletzten bei verurschtem Unfall

PLUS: Betrunkener schlief mitten im Frühverkehr ein

Mit 3,06 Promille Alkohol im Blut hat ein Lkw-Lenker in Linz einen Unfall verursacht. Es entstand erheblicher Sachschaden, verletzt wurde niemand. Ebenfalls in der Landeshauptstadt, auf der Mühlkreisautobahn (A7), schlief ein betrunkener Lenker im Morgenstau ein.

Der 34-jährige Kraftfahrer aus dem Bezirk Grieskirchen war auf der Industriezeile in Linz unterwegs. Vermutlich auf Grund seiner starken Alkoholisierung fuhr er auf einen anderen Lkw, der am rechten Fahrbahnrand abgestellt war, auf.

Als die Polizei am Unfallort eintraf, forderten die Beamten den Mann zu einem Alko-Test auf. Das Ergebnis: 3,06 Promille. Dem Lenker wurde der Führerschein abgenommen, außerdem erhielt er eine Anzeige.

Bereits vor einigen Tagen mussten die Beamten der Linzer Polizei zu einem ähnlichen Einsatz auf der Mühlkreisautobahn (A7) ausrücken, wo ein Wagen auf der Überholspur abgestellt worden war. Zunächst nahm man an, dass der 54-jährige Lenker einen Schlaganfall oder einen epileptischen Anfall erlittet habe.

Im Zuge der Ermittlungen stellte die Polizei aber fest, dass der Mann lediglich eingeschlafen war, als er sein Fahrzeug im Morgenstau anhalten musste. Ein Alkotest bei dem Arbeiter aus dem Bezirk Linz-Land ergab 2,26 Promille. Auch dieser Lenker musste sich von seinem Führerschein verabschieden und erhielt eine Anzeige.
(apa)