WestLicht von

Leica-Modell für eine
Million Dollar versteigert

Einmillionste Kamera des Luxusherstellers bei Auktion in Wien verkauft

Eine Leica für eine Million versteigert. © Bild: APA/dpa/Oliver Berg

Bei der 24. WestLicht Kamera-Auktion in Wien wurden gestern, Samstag, alle 357 angebotenen Objekte aus dem Hause Leitz/Leica verkauft. Einige Objekte übertrafen dabei den Schätzwert um mehr als das Zehnfache. Die einmillionste Leica, eine M3 Chrom, verdoppelte die Schätzung und erzielte 840.000 Euro (1,13 Mio. US-Dollar). Die Verkaufsquote betrug 96 Prozent, das Gesamtergebnis 6.726.060 Euro.

Bei der tags zuvor abgehaltenen 9. WestLicht Foto-Auktion erzielte "Self Portrait: U.S.A." von Life-Fotograf David Douglas Duncan einen Preis von 144.000 Euro. In diesem Fotoarchiv, bestehend aus 114 Vintage-Prints, einer Maquette des Buches, acht Kontaktbögen und einem signierten Buch, dokumentierte Duncan die US-Wahl-Conventions 1968 in Miami und Chicago, bei denen es zu blutigen Auseinandersetzungen mit militanten Vietnamkriegsgegnern kam. Bei den Fotos lag die Verkaufsquote bei 83,18 Prozent, der Gesamterlös von 972.000 Euro (inklusive Premium) bedeutet das bisher beste Ergebnis bei einer WestLicht Foto-Auktion.

"Ergebnisse sprechen für sich"

"Die aktuelle Auktion hätte nicht besser verlaufen können. Die Ergebnisse sprechen für sich. Ich bin außerdem sehr glücklich, über das steigende Interesse der Sammler an Fotografie. Eine große Anzahl an Bietern aus über 27 Ländern hat diesen Abend zu einem Erfolg gemacht", wurde Peter Coeln, Gründer und Besitzer des Fotomuseums WestLicht und der Fotogalerie OstLicht, von WestLicht Foto- und Kamera-Auktionen und des Leica-Shop Wien, in einer Aussendung des Hauses zitiert.

Kommentare