Lebenswichtige Medikamente für Joints missbraucht: Junkies klauen Anti-Aids-Mittel

Südafrika: Mittel erhalten halluzinogene Substanzen

Anti-Aids-Medikamente werden nach einem Zeitungsbericht von Cannabis-Rauchern in Südafrika zunehmend als Droge genutzt. Immer öfter würden HIV-Infizierten Mittel mit dem halluzinogenen Wirkstoff Efavirenz gestohlen, schreibt der "Star" in Johannesburg. In Joints verarbeitet, verursache das Medikament Schwindelgefühle, zitiert das Blatt einen Klinikmitarbeiter eines Krankenhauses im Tal der Tausend Hügel nahe Durban.

Zudem fühlten sich die Raucher sonderbar und hätten "wundervolle Träume". Das teure, unter dem Namen Stocrin verkaufte Mittel sei deshalb zum begehrten Raubgut geworden. Bei HIV-Patienten verzögert der Wirkstoff die Vermehrung der Viren und wirkt auf diese Weise lebensverlängernd. (APA/red)