Altes Fett von

Lebensmittelskandal in
China: Schweinefett verunreinigt

Gepanschtes Fett - Händler nehmen Teigtaschen und Nudelgerichte aus den Regalen

Lebensmittelskandal in China: Gepanschtes Fett © Bild: imago/Levine-Roberts

Supermärkte und Restaurants in Hongkong haben zahlreiche Produkte wie Teigtaschen und süßes Gebäck aus den Regalen genommen, weil in diesen möglicherweise verunreinigtes Schweinefett aus Taiwan verarbeitet wurde. Die Behörden erklärten am Montag zudem, es würden verstärkte Lebensmittelkontrollen angeordnet.

In Taiwan war am Wochenende der Chef einer Fabrik festgenommen worden, in der tonnenweise altes Fett, etwa aus Fritteusen, mit frischem Schweinefett vermischt worden sein soll. In Taiwan kauften nach Behördenangaben mindestens 900 Restaurants und Bäckereien das gepanschte Fett. Lieferungen seien auch nach Hongkong gegangen. In der Hafenstadt nahmen verschiedene Händler und Restaurants unter anderem Ananas-Brötchen, Teigtaschen, Grillsoße und Nudelgerichte aus den Regalen.

Proben werden getestet

Ein Mitarbeiter der Behörde für Lebensmittelhygiene sagte dem Radiosender RTHK, es seien Dutzende Proben von Lebensmitteln genommen worden. Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen würden in einigen Tagen erwartet. Behördenangaben zufolge wurden in zahlreichen Läden auch sogenannte Mondkuchen getestet. Das Gebäck ist während des Mond- oder Mittherbstfestes, das derzeit in Hongkong und überall in China gefeiert wird, äußerst beliebt.

Zweiter Lebensmittelskandal in diesem Sommer

Es ist bereits das zweite Mal in diesem Sommer, dass die Verbraucher in Hongkong mit einem Lebensmittelskandal konfrontiert sind. Im Juli hatte die Fast-Food-Kette McDonald's Chicken Nuggets und einige andere Gerichte vorübergehend von der Speisekarte genommen. Hintergrund war die Anlieferung von teilweise abgelaufenem und umetikettiertem Fleisch von der chinesischen Niederlassung einer US-Firma.

Kommentare

Keine Aufregung! Das ist dort und in anderen Ländern täglich geübte Praxis! Nur wenn jemand einen Beweis erbringen kann gibts Untersuchungen und Konsequenzen. Man muß das aber niemandem erklären, der für Motoröl 10-30 Euro pro lt. ausgibt und und bei Speiseöl seine Schmerzgrenze bei vielleicht 4 Euro sieht. Und dann noch die AK anruft und sich beschwert....

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