Lebensgefährliche Lungenpest
breitet sich in Madagaskar aus

Wenig Gefahr für den Rest der Welt

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Insgesamt zählte die WHO 131 Pest-Fälle seit August, 24 Menschen seien gestorben. Davon waren 73 Menschen an Lungenpest erkrankt. Zwei Tage zuvor waren es 114 Fälle und 21 Tote gewesen.

Der jüngste Ausbruch sei aus zwei Gründen besorgniserregend, so die WHO: Einerseits seien dieses Mal vor allem Hafenstädte mit hoher Bevölkerungsdichte sowie die Hauptstadt Antananarivo mit zwei Millionen Einwohnern betroffen. Andererseits hätten ungewöhnlich viele Menschen die Lungenpest, nicht die normalerweise verbreitete Beulenpest. Während sich die Beulenpest durch Ratten oder Mücken ausbreite, steckten sich Lungenpest-Kranke gegenseitig an.

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