Lazio-Fan doch ohne Steine in der Tasche?
Familie bestreitet Vorwürfe gegen Sandri

"Nur einige kleine Steinfragmente gefunden worden" Plus: Tifoso sei angeblich nicht bei Polizei vorbestraft

Die Familie des erschossenen Lazio-Fans Gabriele Sandri hat bestritten, dass der Tifoso in seiner Tasche Steine für einen Angriff auf Juve-Ultras auf der Autobahnraststätte in der toskanischen Stadt Arezzo hatte. Dort war er von einem Verkehrspolizisten erschossen worden.

"In den Taschen meines Bruders sind nur einige kleine Steinfragmente gefunden worden. Niemand darf das Ansehen meines Bruders beschmutzen", sagte Cristiano Sandri, Opfer des getöteten Tifoso. Er bestritt auch, dass sein Bruder 2002 wegen Beteiligung an Gewaltaktionen in Mailand festgenommen worden war. Gabriele sei lediglich von der Polizei vorgewarnt worden, berichtete der Bruder.

Italienische Medien veröffentlichten Berichte von einem Juve-Fan, der auf der Autobahnraststätte von den Lazio-Fans angegriffen worden war. "Ich habe Angst gehabt, wir sind vor den aggressiven Lazio-Fans geflüchtet. Wir hatten keine Ahnung, dass einer von ihnen erschossen worden ist", berichtete ein Zeuge der Polizei. (apa/red)

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