Lawinenunglück in Osttirol: Einheimischer Tourengeher von Schneemassen verschüttet

Opfer konnte per Handy Einsatzkräfte alamieren Unterkühlt ins Krankenhaus nach Lienz geflogen

Bei einem Lawinenabgang im Osttiroler Defereggengebirge ist ein einheimischer Tourengeher teilweise verschüttet worden. Der Mann wurde vom Notarzthubschrauber "Christophorus 7" geborgen und unterkühlt ins Krankenhaus nach Lienz geflogen. Die Polizei in Lienz erklärte der APA, dass der Teilverschüttete "keine großen Verletzungen" erlitten habe.

Dem Mann sei es laut ÖAMTC gelungen, sich selbst teilweise zu befreien. Er habe sein Handy auspacken können und ein Notruf-SMS geschickt. Etwa zwanzig Minuten später sei er vom Hubschrauber-Team, das um einen Hundeführer und einen Lawinensuchhund verstärkt war, gesichtet und geborgen worden. Die Polizei in Lienz stand während der Bergeaktion mit dem Mann in Telefonkontakt. (apa/red)