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Lawinenabgang in Südtirol:
Ein Vermisster tot geborgen

Nach dem zweiten Verschütteten wird weiter gesucht

Entgegen italienischer Medienberichte ist nur einer der seit einem Lawinenabgang am Samstag am Hochferner im Südtiroler Pfitschtal vermisster Alpinist am Mittwoch tot geborgen worden. Der Mann sei mittels Hubschrauber mit einem hochsensiblen Lawinenverschütteten-Suchgerät auf 2.600 Metern geortet und mit einer Seilwinde geborgen worden, sagte der Einsatzleiter Peter Payrer der APA.

Der 41-jährige Eiskletterer befand sich in einer Spalte. Zwei der Bergretter wurden vom Hubschrauber abgeseilt und gruben den toten Verschütteten aus, berichtete der Einsatzleiter der Bergrettung Sterzing. Nach der Bergung sei das Wetter aber wieder schlechter geworden. Man werde aber am Nachmittag noch einmal versuchen, eine Ortung des zweiten Vermissten mit Hilfe eines "Recco"-Geräts zu bekommen, so Payrer.

Die Leichen der anderen beiden Südtiroler Alpinisten waren am Sonntag geborgen worden. Die beiden Männer waren laut Medienberichten Mitglieder der Bergrettung Ritten in Südtirol.

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