Laut Bush gute Nachrichten aus Irak und Afghanistan: Bevölkerung braucht Geduld

Seit Jänner pro Monat "1.500 Terroristen getötet" Vormarsch der Demokratie sei nicht aufzuhalten

Als "ermutigend" hat US-Präsident George W. Bush die Lage in Afghanistan und im Irak in seiner wöchentlichen Radioansprache bezeichnet. Die US-Strategie "zeigt Erfolge, und unsere Kommandanten überbringen weiter gute Nachrichten". In Afghanistan könnten die Kämpfer der radikalislamischen Taliban "immer noch Unschuldige angreifen, aber sie können den Vormarsch der Demokratie nicht aufhalten", sagte Bush, der vorige Woche den afghanischen Präsidenten Hamid Karzai auf dem Landsitz Camp David empfangen hatte.

Im Irak hätten US-Truppen seit Jänner monatlich "1.500 Al-Kaida-Terroristen und andere Feinde der irakischen Regierung getötet oder gefangen genommen". Bush appellierte an die Amerikaner, weiter Geduld zu zeigen. Die Aufstockung der US-Streitkräfte zeige erste Erfolge.

Auch den Tod von Haitham al-Badri, dem Drahtzieher des Anschlags auf die Goldene Moschee von Samarra, der eine Welle der religiös motivierten Gewalt ausgelöst hatte, zählte Bush als gute Nachricht aus dem Irak auf. "Al-Badri ist nur einer von vielen Al-Kaida-Führern, die im Irak vernichtenden Angriffen ausgesetzt sind", sagte der US-Präsident. Der politische Fortschritt sei zwar "langsamer, als wir gehofft hatten", aber immerhin habe das irakische Parlament schon 50 Gesetze verabschiedet. "Der Feind ist immer noch gefährlich", sagte Bush. "Die Lage vor Ort zu ändern ist schwierig, aber unsere Truppen beweisen, dass es machbar ist".

(apa/red)