Irrer Rekord von

"Laufende lebende Fackel":
Steirer bricht Weltrekord

Stuntman Joe Tödtling lief 196,57 Meter in Vollbrand über Passailer Hauptplatz

Stuntman Joe Tödtling plant einen Weltrekordversuch als lebende Fackel. © Bild: APA/VARTAN KELECHIAN

Stuntman Joe Tödtling hat es geschafft: Er hat Freitagabend im steirischen Passail den Weltrekord als "laufende lebende Fackel" gebrochen. Es galt, die Bestmarke von 162,27 Meter in der längsten gelaufenen Strecke im Vollkörperbrand zurückzulegen - und der Steirer überbot das um 34,3 Meter. Seinen Angaben zufolge waren rund 1.500 Zuschauer auf den Hauptplatz gekommen, um ihn anzufeuern.

"Der Schluss des Laufes war extrem anstrengend, da die Hitze unglaublich war und auch das Gewicht des Anzuges kaum mehr zu ertragen war. Trotzdem bin ich stolz, in meiner Heimatgemeinde Passail eine Gesamtstrecke von 196,57 Meter gelaufen zu sein", sagte Tödtling am Tag danach. Zum Schutz darf der Weltrekord-Halter maximal drei Schichten Kleidung tragen, die in eine spezielle Flüssigkeit getränkt sind. Nun blicke er mit Erwartung dem nächsten Rekordversuch auf der Teichalm im Sommer entgegen, wo er gleich drei Weltrekorde mit nur einem "Burn" brechen will.

Am 27. Juni will er den jeweils längsten von einem Pferd und einem Fahrzeug gezogenen Vollkörperbrand und jenen über die längste Distanz schaffen. Eine Runde um den Teichalmsee - 1.170 Meter - wird er in Etappen überwinden: die ersten 500 Meter von einem ausgebildeten Stuntpferd gezogen. Danach wird zum Quad gewechselt, um die restliche Strecke von dem kleinen Kraftfahrzeug gezogen zu werden. Die Geschwindigkeit dabei soll rund 30 km/h betragen.

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