Lauf-Tipps von

Trinken Sie sich fit

Beim Sport stets genügend trinken! Aber Achtung: Zu viel Wasser kann auch schaden!

Laufen (Symbolbild) © Bild: Corbis

Wer dem mittlerweile vielerorts beliebten Laufsport frönt, sollte auf keinen Fall das ausreichende Trinken vernachlässigen. Sobald man einmal ins Schwitzen kommt, werden die Schadstoffe zwar aus den Poren geschwemmt, gleichzeitig gehen aber auch wichtige Mineralien verloren, die dringend nachgefüllt werden müssen.

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Wer erst beim ersten Durst zur Flasche - selbstverständlich Wasserflasche - greift, ist bereits zu spät dran. Durch den Schweiß verliert der Körper Salz, und dieses muss ihm regelmäßig wieder zugeführt werden, und zwar durch Flüssigkeit.

Wie viel trinken?

Wer den Schweißverlust rasch ausgleicht, wird sich auch wieder schnell erholen. Die ersten Anzeichen für Flüssigkeitsmangel nach sportlichen Strapazen sind Schwindelgefühl und Kopfschmerzen, und die Leistung nimmt plötzlich rapide ab. Das Minimum, wie viel Flüssigkeit man am Tag zu sich nehmen soll beträgt 1,5 Liter. Beim Sport reicht diese Menge allerdings auf keinen Fall aus. Aber auch zu viel Trinken kann gefährlich sein: Extremsportler, wie beispielsweise Marathonläufer sollten vor dem Wettkampf nicht mehr als 3 Liter Wasser trinken, denn sonst entsteht ein lebensgefährlicher Salzmangeln im Blut.

Was soll getrunken werden?

Bei hohem Schweißverlust reicht auch Leitungswasser nicht aus, da die notwendigen Mineralstoffe fehlen. Die Folge ist, dass man das gerade zu sich genommene Wasser gleich wieder ausscheidet. Stilles Mineralwasser mit hohem Natriumgehalt, sowie Früchte- und Kräutertees aber auch stark verdünnte Fruchtsäfte eignen sich am besten.

Isotonische Getränke

Sportgetränke werden in drei Klassen eingeteilt: hypotone (Wasser und Molke), hypertone (Säfte, Alkohol) und isotonische Flüssigkeiten (Elektrolytgetränke). Isotonische Getränke beinhalten Salz in einer auf das Blut abgestimmten Konzentration und werden vom Körper am schnellsten aufgenommen.

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