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Die größten Fehler beim Laufen

Diese sieben Sportsünden sollten Sie beim Training unbedingt vermeiden!

Zwei Jogger auf der Sraße © Bild: Thinkstock

Der Frühling kommt! Und mit ihm die neue Laufsaison. Doch Joggen ist nicht gleich Joggen. Wir verraten Ihnen, wie Sie die größten Lauf-Fehler vermeiden.

1. Ziele zu hoch stecken

Gehören Sie zu denjenigen, die den Winter für eine sportliche Pause genutzt haben? Dann gehen Sie's jetzt langsam an! Steigern Sie Trainingstempo und -frequenz schrittweise. Wenn Sie sich während des Laufens noch locker unterhalten können, haben Sie das richtige Tempo.

2. Laufen ohne Aufwärmen

Es ist nicht notwendig, der Laufeinheit eine separate Aufwärmeinheit vorausgehen zu lassen. Aufwärmen sollten Sie sich dennoch: Starten Sie das Training langsam. Nach etwa zehn Minuten können Sie das Tempo steigern. Das Streching heben Sie sich am besten für den Schluss auf.

3. Falscher Ehrgeiz

Wer Schwierigkeiten hat, den inneren Schweinehund zu überwinden, sucht sich am besten einen Trainingspartner. Doch Vorsicht: Bleiben Sie Ihr eigener Maßstab! Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, schneller zu laufen als Ihnen gut tut, nur um mit dem Partner mithalten zu können oder ihn gar zu toppen.

4. Spät abends laufen

Wer zu spät läuft, bezahlt mit dem Schlaf. Achten Sie daher darauf, dass mindestens zwei Stunden zwischen dem Training und der Nachtruhe liegen. Gibt es keine andere Möglichkeit, als abends zu laufen, gehen Sie's zumindest etwas langsamer und gemütlicher an.

5. Einfach losrennen

Lassen Sie sich vor dem ersten Training unbedingt von einem Arzt durchchecken. Besondere Vorsicht ist bei übergewichtigen, älteren oder chronisch kranken Menschen geboten, ebenso wie bei solchen, die nur ab und an Sport treiben.

6. Zu wenig trinken

Wer zu wenig trinkt, läuft Gefahr, Muskelkrämpfe zu bekommen. Weitere Zeichen, dass der Flüssigkeitsspeicher leer ist, sind Schwindel und Übelkeit. Setzen Sie auf stilles Mineralwasser mit hohem Natriumgehalt, Früchte- und Kräutertees oder stark verdünnte Fruchtsäfte.

7. Endspurt

Am Ende des Trainings noch mal das Tempo zu steigern ist in mehrerlei Hinsicht kontraproduktiv. Die Muskeln sind bereits ermüdet, die Konzentration ist niedrig und die Verletzungsgefahr erhöht. Darüber hinaus wird bei der Temposteigerung Adrenalin ausgeschüttet. Wer das Training also zum Herunterkommen nützen will, sollte es besser ruhig beenden.

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