LASK will auch gegen Bullen überraschen:
Linzer rechnen sich daheim Chancen aus

Ehrenpräsident spricht von "David gegen Goliath" Bauer, Vastic und Panis sind mit "Gelb" vorbelastet

Aufsteiger LASK will in der 14. Runde der T-Mobile Bundesliga auch gegen den zuletzt wenig überzeugenden Meister Salzburg überraschen und baut dabei auf die Unterstützung des Linzer Publikums. Am Donnerstag waren bereits 6.500 Karten verkauft und auch die VIP-Tribüne wird mit 700 Gästen gegen den Ligakrösus prall gefüllt sein.

"Es ist eine besondere Motivation, dem Meister im eigenen Stadion Paroli bieten zu können", meinte Abwehrchef Michael Baur, "die Salzburger haben zuletzt sicher einige Male unter ihren Verhältnissen gespielt", so der Tiroler weiter. Das Hinspiel im Juli war mit 2:1 an den Favoriten gegangen.

LASK-Ehrenpräsident Georg Starhemberg sprach von einem Duell "David gegen Goliath", bei dem die punktegleich hinter den Salzburgern am vierten Tabellenplatz liegenden Linzer aber durchaus Chancen hätten. "Wenn Red Bull Flügel verleiht, müssen wir listig sein wie ein Fuchs", erklärte Starhemberg seine Taktik.

Der Einspruch des LASK gegen die Fünf-Spiele-Sperre von Christian Maryleb wurde vom Protestkomitee der Bundesliga abgewiesen, der Stürmer steht den Oberösterreichern damit noch zwei Spiele nicht zur Verfügung. Beim LASK sind neben Baur die weiteren Schlüsselspieler Vastic und Panis mit vier Gelben Karten vorbelastet und würden sich mit einer weiteren Sperren einhandeln.

(apa/red)