Landwirtschaft Österreich von

Wir brauchen Getreide

Getreideimport nach Österreich hat sich in den letzten zehn Jahren verachtfacht

Landwirtschaft Österreich - Wir brauchen Getreide © Bild: APA/DPA/Rampfel

Innerhalb von zehn Jahren hat sich der Getreideimport nach Österreich verachtfacht. Waren es 2001/2002 nur 154.000 Tonnen, die eingeführt wurden, waren es 2011/2012 rund 1,29 Millionen Tonnen. Im gleichen Zeitraum ist hingegen der Export vergleichsweise gering gestiegen - von 831.000 auf 1,32 Millionen Tonnen.

Wobei Österreich in erster Linie hochwertige Ware exportiert, während - hauptsächlich aus osteuropäischen Staaten - Billigweizen für die Industrie importiert wird, geht aus der "Biotreibstoffe"-Fibel des Biomasseverbandes hervor. "Österreich ist im Begriff, sich von einem Getreidenettoexporteur zum Getreidenettoimporteur zu entwickeln", so das Fazit von Christian Gessl von der Agrarmarkt Austria (AMA).

Auffällig ist auch, dass der Industrieverbrauch (Stärke, Agrotriebstoffe, etc.) innerhalb von zehn Jahren deutlich zugenommen hat - während die verbrauchte Menge für Ernährung und Verfütterung nur leicht anstieg. Von den verbrauchten 5,34 Mio. Tonnen in Österreich gehen 2,95 Millionen Tonnen in Tiermägen, 704.000 Tonnen direkt in die Ernährung und 972.000 Tonnen in die Industrieproduktion. Im Herbst will Landwirtschafts- und Umweltminister Berlakovich den Anteil von Ackerfrüchten am Benzin von derzeit gut fünf auf dann zehn Prozent anheben. Eine Konkurrenz zwischen Teller, Trog und Tank gebe es nicht, versichert der Minister.

Kommentare

Der Aussteig - wir müssen raus aus Erdöl - Kohle - Erdgas - Biosprit - Uran

All dies läßt sich mit Strom aus Sonne und Wind ersetzen.
http://auto.pege.org/2008-treibstoff/km-pro-quadratmeter.htm

Über den Stand der Elektrofahrzeug Technik heute ein Bericht im Salzburger ORF

Elektroautobus besteht erfolgreich Test für die Gaisberg Strecke
Salzburg 424m üdM, Gaisberg Parkplatz 1265m üdM

http://salzburg.orf.at/news/stories/2548243/

christian95 melden

Warum wohl? Es ist für den Bauern billiger seine Äcker brach liegen zu lassen.

Kein Arbeitnehmer bekommt € 10.000 Förderung im Monat!

Bauernförderung (lt. Regionalzeitung)

Hannes E. 132.830 Vorjahr 84.267 +58%
Christa E. 125.311 44.042 +185%
Herbert S. 122.210 87.859 +39%
Gutsv. 122.008 83.009 +47%
Leopold Z. 121.368 52.239 +132%
Helmut K. 120.542 60.274 +100%
Wolfgang L. 118.840 41.829 +184%
Josef K. 116.914 43.461 +169%
Maria S. 113.300 27.925 +306%
Herbert B. 112.326 38.699 +190%
Karin S. 111.114 18.992 +485%

und noch weitere 20 solcher Beispiele

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Re: Warum wohl? EIn Arbeitnehmer setzt auch nicht 20-30000 EURO monatlich um (Umsatz ist nicht Gewinnn!!!!) Im Schnitt macht die Förderung je nach Betrieb 0 - 15 % des Gesamtumsatzes aus. Vergleichen Sie einen Landwirtschaftlichen Betrieb nicht mit einer Arbeitnehmerfamilie sondern noch eher mit einem gewerblichen Unternehmen.
Ausserdem muß man schon sagen, dass die Förderungen dafür da sind, recht billig Nahrungsmittel zu erzeugen, was durchaus den Schluss zulässt, dass die Lebensmittel um einiges teurer wären, wenn es keine Förderung gäbe.
Abgesehen davon würden die meisten bäuerlichen Betriebe in Österreich sofort zusperren, oder arbeiten Sie gerne gratis?
nur ein kleiner Denkanstoss.

meint
beatl

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an christian95 nach all deinen Postings mußt du echt Paranoid sein.

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