Landtagswahl in Schleswig-Holstein:
CDU und FDP gehen nur knapp in Führung

Schwere Niederlage für SPD - Linke im Landtag

Landtagswahl in Schleswig-Holstein:
CDU und FDP gehen nur knapp in Führung © Bild: Reuters

Bei der vorgezogenen Landtagswahl in Schleswig-Holstein hat sich eine hauchdünne Mehrheit für ein schwarz-gelbes Bündnis abgezeichnet. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen kann den Prognosen vom Sonntagabend zufolge mit Überhangmandaten trotz deutlicher Verluste für seine CDU dank der FDP, die ihr bisher bestes Ergebnis einfährt, eine Regierung bilden. Die SPD mit Ralf Stegner an der Spitze - bis zum Bruch der großen Koalition im Juli Regierungspartner der CDU - fällt auf das schlechteste Ergebnis in der Nachkriegszeit zurück. Die Linke zieht erstmals in das Landesparlament ein, das dann sechs Fraktionen umfassen würde.

Nach Prognosen von NDR und ZDF erreichen CDU und FDP gemeinsam bis zu 45 Sitze im Landtag, SPD, Grüne und Linke kommen zusammen auf 38 bis 41 Sitze. Die von der Fünf-Prozent-Klausel befreite Partei der dänischen Minderheit - der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) - wird voraussichtlich mit 2 bis 3 Abgeordneten im Landtag vertreten sein.

Die CDU kommt nach den Prognosen auf 31 bis 31,5 Prozent, nach 40,2 Prozent bei der Wahl 2005. Die SPD mit Spitzenkandidat Ralf Stegner fällt auf den historischen Tiefstand von 25,5 bis 26,5 Prozent (38,7). Ihr bestes Landtagswahlergebnis in Schleswig-Holstein erreicht die FDP mit 15,5 Prozent (6,6). Die Grünen legen auf 12,0 Prozent (6,2) zu. Die Linken kommen auf 6,5 Prozent der Stimmen (0,8 PDS). Für den SSW stimmen 3,0 bis 4,0 Prozent (3,6).

Bisher war die CDU mit 30 Sitzen im 69 Abgeordnete zählenden Landtag vertreten, die SPD kam auf 29. FDP und Grüne stellten jeweils vier Vertreter, der SSW zwei.

Eine Regierungskoalition von CDU und FDP hätte Auswirkungen auf den Bundesrat. Einschließlich der jüngsten schwarz-gelben Koalition in Sachsen kommen Union und FDP auf 33 der 69 Stimmen in der Länderkammer. Mit den vier Stimmen aus Schleswig-Holstein wären es 37, die Mehrheit liegt bei 35 Stimmen.

Die Wahlbeteiligung lag am frühen Abend über der von 2005. Damals war sie auf den historischen Tiefstand von 66,5 Prozent gerutscht. 13 Parteien bewarben sich um die Stimmen der rund 2,2 Millionen Wahlberechtigten im nördlichsten Bundesland.
(apa/red)

Kommentare

Werbung Und die Medien machen noch "Werbung" für solche Idioten indem sie solche Beiträge überhaupt veröffentlichen.

Der Geisteskranke schon wieder! Der Typ ist eh voll durch den Wind ... im ersten Video
steht er "brav" mit Anzug und Krawatte vor der Kamera
und jetzt kommt er drauf ... schei++e ... die ganze Welt
erkennt mich, weil ich ja keinen Schleier getragen habe
... muss ich gleich im nächsten Video ändern, dann
erkennens mich nicht mehr.

Diese Typen verfolgen genau wie Politiker ihre eigenen
Ziele und wer unschuldige Menschen tötet handelt nicht
im Sinne einer Religion, sondern der ist ein Verbrecher!

Leider darf man diese Psycholuschen nicht unterschätzen,
aber wenn man den erwischt, dann schenkts ihm so ein,
dass er es ein Leben lang bereuen wird, je auf diese Welt
gekommen zu sein!

Der will "Auge um Auge" haben, also muss er mit genau
dieser Einstellung auch bestraft werden, damit er versteht
wie dumm er ist!


Punkt!

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