Landeprobleme für AUA-Flugzeug in Leeds: Schaden am Triebwerk, Insassen unversehrt

Fokker 100 dennoch "sicher" am Flughafen gelandet Besatzung hatte Problematik rechtzeitig bemerkt

Ein Flugzeug der Austrian Airlines (AUA) hatte beim Landeanflug auf den nordenglischen Flughafen Leeds Probleme mit den Triebwerken. Der Pilot der Fokker 100, die aus Innsbruck kam, stellte eine Vibration eines Triebwerkes fest und schaltete es somit auf Leerlauf, sagte AUA-Sprecherin Livia Dandrea-Böhm. Die Maschine landete normal am Flughafen, alle 103 Menschen an Bord sind wohlauf. Das zweite Triebwerk war völlig intakt.

Bei den Passagieren handelte es sich um Skitouristen, die in Tirol Urlaub gemacht haben. Sie hätten die Vorkommnisse gar nicht mitbekommen, erklärte Dandrea-Böhm. Erst als die Feuerwehr nach der Landung einen routinemäßigen Check machte, gab es vom Piloten eine Durchsage, sagte die Sprecherin. Die Passagiere für den Retourflug mit dieser Maschine nach Innsbruck wurden umgebucht.

Bereits am 13. Februar 2007 hatte eine Fokker 100 der AUA Probleme mit dem Triebwerk. Sie musste auf dem Krakauer Flughafen Balice zwischenlanden. Die Fokker 100 war mit 45 Passagieren an Bord von Helsinki unterwegs nach Wien. Weil das Triebwerk zu heiß geworden war, stellte der Pilot eine Turbine ab und landete. (apa/red)