Kurz vor Prozessbeginn: Vergleich mit
Hinterbliebenen der Anschläge von 9/11

Vater von Opfer: 'Schadenersatz heilt keine Wunden' Kläger lehnten Beteiligung an Fonds-Regelung ab

Kurz vor Prozessbeginn: Vergleich mit
Hinterbliebenen der Anschläge von 9/11

Wenige Tage vor einem Prozesstermin haben die Angehörigen von 14 Opfern der Terroranschläge vom 11. September einem Vergleich zugestimmt. "Schadensersatz heilt nicht unsere Wunden", sagte Patrick Nassaney, dessen Sohn bei den Anschlägen vor sechs Jahren ums Leben kam.

Die Kläger hatten es abgelehnt, Zahlungen aus einem Fonds zu erhalten, den der US-Kongress eingerichtet hatte, um die Gesellschaften der entführten Flugzeuge vor verlustreichen Prozessen zu bewahren. Sie erklärten, dass sie die Bedingungen des Fonds für ungerecht hielten und wissen wollten, was genau am Tag der Anschläge geschehen sei. Beide Anliegen seien mit dem Vergleich erfüllt worden, sagte Klägeranwalt Don Migliori in New York, ohne Einzelheiten zu nennen.

Insgesamt lehnten 96 Betroffene eine Beteiligung an der Fonds-Regelung ab, über die bisher sieben Milliarden Dollar (fünf Milliarden Euro) ausgezahlt wurden. Jetzt sind nach Angaben Miglioris noch 21 Fälle offen. (apa)