Kampf gegen Terror von

IS: Kurz für militärisches Vorgehen

Außenminister mahnt Muslime zu Schulterschluss gegen "politischen Islamismus"

Kurz © Bild: APA/Pfarrhofer

Außenminister Sebastian Kurz hat sich für ein militärisches Vorgehen gegen den Islamischen Staat (IS) in Syrien, dem Irak und Libyen ausgesprochen. "Solange es IS-Terroristen gibt im Irak und Syrien, wird das auch zu uns hineinstrahlen", warnte er am Freitagabend in der ZiB2 des ORF-Fernsehens.

Im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus sprach sich Kurz u.a. für eine enge Zusammenarbeit mit anderen Ländern, insbesondere den Westbalkan-Staaten aus, die Durchgangsorte für Jihadisten auf dem Weg von Europa in den Nahen Osten seien. Laut dem Außenminister wäre es im jüngsten Fall des 16-jährigen IS-Heimkehrers aus Österreich ohne die Kooperation der türkischen Behörden "nicht gelungen, ihn der Justiz zuzuführen".

WWW soll nicht als Werbeplattform für IS dienen

In Vorbeugung von Radikalisierung betonte Kurz die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der Behörden mit Internet-Unternehmen, damit das WWW nicht als Werbeplattform für Jihadisten diene. Vertreter solcher Unternehmen nähmen heute an Ministerräten der EU teil, sagte Kurz.

Kurz weist ZARA-Kritik zurück

Der Minister wies Kritik der Anti-Rassismus-Stelle ZARA zurück, wonach die Politik einem Trend zu Übergriffen auf Muslime Vorschub leiste. Von diesem Trend seien zum Beispiel auch Juden betroffen. Der Außenminister führte das Mehr an Übergriffen auf beide Gruppen auf den israelisch-palästinensischen Konflikt zurück, der im Vorjahr im Gaza-Krieg erneut eskalierte. Kurz verwies auf eine Anti-Diskriminierungs-Hotline, die man gemeinsam mit ZARA gestartet habe und forderte ferner von den Muslimen einen Schulterschluss gegen den "politischen Islamismus".

Kommentare

neutral=feig
typisch österreichische mentalität.

Dieser Schaumschläger! (Oder will er unser Heer dort hin schicken?)
Welche Nation Soldaten hin schicken soll verschweigt dieser Jüngling. Ob dann jener Staat den Rat unseres Außenministers bedarf darf bezweifelt werden.
Lange Zeit war Österreich neutral und ist dabei nicht schlecht gefahren.

Im Grunde geht es doch immer um gewisse Menschen und Systeme, die durch Terror, Gehirnwäsche, und extreme Kontrolle ihr Umfeld im Klammergriff haben. Machtbesessenheit, Kontrollwahn, Fehde, Misantrophie uvm. sind das größte Übel in einer Gesellschaft, und einfach nur zuschauen und nichts tun ist noch schlimmer. Es denkt wohl niemand an unsere Kinder, welche Welt wir ihnen hinterlassen wollen.

naja wenn man sich befreundet dh lieben lernt man die familiengeschichte kennen und die ist bei oesterreichern nicht zb ausserehelicher sex und unter 18 auspeitschen oder kritik: schwerer kerker seit 10 generationen, da werden schon fundamentale gefuehle getauscht, da kann man die oesterreicher darauf vorbereiten anstatt wie kurz taeter opfer umkehr zu betreiben. so schlecht wie bei missbrauchsopf

naklaro melden

gewalt erzeugt gegengewalt. nicht nur der osten macht fehler.

strizzi1949
strizzi1949 melden

Na sicher, wenn mir einer eine reinhaut, halte ich auch die andere Backe hin! Wie blöd muss man sein, um an das zu glauben? Beim Araber muss man kräftiger zurückhauen, als man geschlagen wurde, nur dann wird man von ihm akzeptiert! Wer das immer noch nicht weiß, hat in der arabischen Welt nix verloren! Mit nur Reden geht dort nix!

Elcordes melden

Da sind man mal wieder das er null Erfahrung hat. Wo sonst als in Österreich bekommen Buben eine politische Spielwiese.

strizzi1949
strizzi1949 melden

Es ist ja beruhigend, dass es Menschen wie Sie gibt, die so eine unendliche Erfahrung haben! Allerdings frage ich mich schon, warum Sie nicht Aussenminister sind? Wenn Sie doch alles besser wissen!
Andererseits ist es beruhigend, dass solche Typen, wie Sie, die alles in den Dreck ziehen, weg vom öffentlichen Fenster sind! Dort braucht es keine Besserwisser!

strizzi1949
strizzi1949 melden

Abgesehen davon, mit 29 Jahren ist man kein "Bub" mehr! Wenn Sie das glauben, wünsche ich Ihnen, dass Ihnen einmal ein 29-jähriger Vorgesetzter ordentlich den Schädel wäscht!

Elcordes melden

Man kann nur Aussenminister werden wenn man die richtige Lobby hinter sich hat und die habe ich nicht. Sonst wäre es kein Problem. Sie glauben ja wahrscheinlich noch heute an den Weihnachtsmann der alles in sich frisst was die Mainstream hergibt. Und so wie Sie diesen Typen sehen ist der schon mit 1000KG Portion Erfahrung auf die Welt gekommen.

Markus MMM melden

Kann er ruhig machen.. Aber dann soll das Bubi auch an erster Stelle kämpfen..... Diese Rot-Schwarze Regierung ist echt zum kotzen.....

higgs70
higgs70 melden

Naja, mit der Regierung an sich hats nix zu tun,aber im Kern haben Sie recht, das gilt aber nicht nur für Kurz, sondern für alle. Diejenigen die dazu aufrufen andere ins Schlachtfeld zu schicken, sollten auch bereit sein es selbst zu schultern....und ich gehe jede Wette ein, die wenigsten wären es. Oder ums mit den Worten von Remarque zu sagen:„Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die ncht hineingehen müssen."

Im Übrigen stimme ich @Ivoir unten vollkommen zu.

strizzi1949
strizzi1949 melden

Ja, ja, es ist immer das selbe, solange ein Problem weit weg von uns ist, will sich keiner darum kümmern. Aber wenn dieses Problem (die IS) dann plötzlich vor unseren Toren steht, weil keiner rechtzeitig was dagegen unternommen hat, dann kommt das große Wehklagen! Dann kommen die Vorwürfe, warum man denn nichts zeitgerecht unternommen habe! Aber jetzt mit dem Hintern im Warmen sitzen und schön den

strizzi1949
strizzi1949 melden

Kopf unten halten!
Dass man manchmal auch was riskieren und den Kopf hinhalten muß um eine Seuche zu bekämpfen, will offensichtlich von Euch keiner akzeptieren!

higgs70
higgs70 melden

Naja, wie schauts mit Ihnen aus? Wären Sie bereit da runter zu gehen?

Dass mit Luftangriffen nichts auszurichten ist, hat sich ja bereits gezeigt. Bombenwerfen ist sinnlos. Es ist, wie wenn man zur Bekämpfung einer Wespenplage mit Knüppeln auf Wespennester einprügeln würde. Ideologien kann man nicht erschlagen oder erschießen, man muss sie widerlegen. Und vor allem: es gibt keine Bombe oder Rakete, die nur die Schuldigen trifft. Die Stadt Mossul beispielsweise hat 2,8 Mio. Einwohner und die IS-Brüder verteilen sich da wie Ratten inmitten der Zivilbevölkerung, aus der Luft hams also jede Menge Kollateralschäden ( in meinen Augen übrigens ein grauenhafter Euphemismus für blutige zerfetzte Kinderleichen ). Das heißt sie bräuchten Bodentruppen um vielleicht etwas zu erreichen. Und das ist dann der Moment wo Sie fordern, das andere junge Männer und Frauen ihren Kopf hinhalten, während Sie selbst im Warmen sitzen. Etwas zu fordern ist immer leicht, schließen Sie sich doch dem jungen Vorarlberger an, der da unten mit den Kurden gegen den IS kämpft, das wäre wenigstens ehrlich.

Alle Politiker, die für Kriege stimmen, müssten vier Wochen an die Front. Und die Hintermänner des Terrors, die heimlich den Terrorismus finanzieren, müssten selber mitkämpfen. Doch die lassen immer nur andere kämpfen oder sich in die Luft sprengen. Es gäbe keine Kriege und keinen Terrorismus mehr. Ich bleib dabei, Krieg und Terrorismus sind nur für die cool, die nicht darunter leiden müssen.

Ivoir

Mit dieser Aussage begibt sich Österreich auf sehr dünnes Eis, IS hin oder her, aber das Problem ist auch mit Gewalt nicht in kurzer Zeit zu lösen. Veröffentlichungen von enttäuschten und betrogenen Rückkehrern bewirkt vielleicht mehr Veränderung bei den Anhängern als jeder Schuss ins Leere. Diese Kriegsspiele nähren nur den Reichtum der Waffenlobby, die an beiden Seiten Geschäfte machen.

Seite 1 von 1