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Kurz will Bundesheer-Auslandseinsätze
"schnell" aufstocken

Derzeit fehlen 300 Mann auf vereinbartes Kontingent

Bundesheer Feature © Bild: APA/Neubauer

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) fordert eine rasche Aufstockung der Auslandseinsätze des Bundesheeres. Österreich erfülle derzeit das im Regierungsprogramm vereinbarte Kontingent von 1.100 Mann im Ausland nicht, sagte Kurz der Tageszeitung "Österreich". "Darum bin ich der Meinung, dass wir schnell auf diese 1.100 Mann kommen sollten." Derzeit sind knapp 800 Soldaten im Auslandseinsatz.

Zur Erfüllung des Kontingents an Auslandssoldaten fehlen Österreich jene rund 300 Mann, die im Sommer von den Golan-Höhen abgezogen worden waren. Kurz zeigte sich kritisch zur damaligen Entscheidung. "Es stimmt, dass wir mit dem Abzug vom Golan international nicht unbedingt Punkte gesammelt haben", sagte er. Eine Rückkehr auf den Golan sei "derzeit aber kein Thema", fügte er hinzu.

Kurz sucht Gespräch mit Klug

In der Frage der Aufstockung des österreichischen Auslandsengagements will Kurz das Gespräch mit Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) suchen. Dieser hatte in einem APA-Interview vor Weihnachten weitere österreichische Auslandseinsätze nicht ausgeschlossen, auch nicht in den Krisenherden in Afrika. In Mali ist Österreich derzeit mit acht Personen an einer EU-Trainingsmission engagiert. Insgesamt hat das Bundesheer derzeit 796 Soldaten im Auslandseinsatz, 592 davon in Bosnien-Herzegowina und dem Kosovo.

Von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) erwartet sich der Außenminister, dass er bei seiner Russland-Reise anlässlich der Olympischen Spiele in Sotschi auch Menschenrechtsfragen ansprechen werde. "Der Bundeskanzler hat sich entschieden, hinzufahren. Ich bin mir sicher, dass er die Möglichkeit nutzen wird, auf Wirtschaftsthemen einzugehen, aber auch Menschenrechtsthemen anzusprechen", sagte Kurz der Zeitung.

Kommentare

brauser49

Haben wir uns bei der Volksabstimmung vielleicht falsch entschlossen?
Wären die Auslandseinsätze für ein Berufsheer nicht besser geeignet?

Kosten für einen Blauhelm-Einsatz übernimmt meines Wissens die UNO, es kostet somit kein Steuergeld !

ist der kurz-sichtig ? wenn der jungschwanz kriegspielen will sollte er sich beim assat melden !und nicht unser steuergeld verschwenden !

christian95 melden

Einfach unglaublich!
Da fehlen über 2 Mrd. im Budget und dieser Jüngling erfindet neue Ausgaben. Er braucht nur zu seinem Finanzminister gehen, er soll ihm seine Wünsche erfüllen.
Rekordarbeitslosigkeit und Rekordstaatsschulden berühren diese ÖVP recht wenig! (Fast jeder 5. in der Privatwirtschaft ist schon ohne Job)! Die ÖVP plakatierte: "Mehr Privat weniger Staat".

brauser49
brauser49 melden

Grün, Rot und Schwarz wollen sie nicht - Bundesländer wollen sie nicht - bleibt nur der Kärntner Sumpf - oder auswandern ausserhalb der EU !

robertblum melden

wollen sie unsere jungs mit der badehose in einsatz schicken bruser49@ ? wer zahlt die sündteure ausrüstung der truppe ???. nicht die UNO lieber brauser 49 @ !!!solche kurz vorschläge ,können eigentlich nur von dummen kindern kommen!bin reserveoffizier wieso für andere länder meinen kopf hinhalten , mein vaterland ist ÖSTERREICH und meine heimat KÄRNTEN und denen gild mein EID !!!

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