Pragmatisiert ist gar keiner mehr

Kurt Kuch über mitunter harte Folgen von Wahlen

von Kommentarfoto Kurt Kuch NEWS © Bild: NEWS/Stögmüller Katharina

Er könne ja nach dem Scheitern des Unternehmens FDP eine „Tante-Emma-Partei“ gründen. Vielleicht gebe es aber auch Hoffnung, dass „ein ausländischer Investor“ die Partei übernehme, „zerschlage und nach Rumänien ausgliedere“. Bei allem Spott wird eines klar: Pragmatisiert ist selbst im jahrzehntelang besonders behäbigen Parteienbetrieb niemand mehr. Nicht in Deutschland – und auch nicht in Österreich.

Die Wählerschaft ist längst hochmobil. Selbst wenn manche Politiker mitunter den Eindruck erwecken, dass sie das vergessen: Ihre Dienstverträge sind befristet – für die Dauer einer Legislaturperiode. Ein Freund meinte nun, dass derartiges auch in Österreich jedem Politiker widerfahren könne – aber nie einem Liberalen. Zitat: „Weil liberal waren in Österreichs Politik immer nur die Gesetze zur Parteienfinanzierung, sonst nix und niemand.“

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