Kult(ur): Mit starker Stimme und ehrlichen Texten: Amy Winehouse im Portrait

Ihre Bio, Hörproben, Videos und vieles mehr Musik von Amy Winehouse: Jazz, Pop & Soul

Wenn sie singt, hat Amy Winehouse eine kräftige, tiefe, vibrierende Stimme, und ihr zweites Baby Back To Black ist jetzt schon eines der besten Alben 2007. Lesen Sie anbei mehr über Amy Winehouse.

Biografie

Ihr erste Single-Auskopplung heißt "Rehab". In dem Gospellied singt sie über ihr altes Management, das sie wegen ihres Alkoholkonsums in eine Entzugsklinik stecken wollte. Noch immer spricht sie dem Alkohol gerne und häufig zu, und das hinterlässt seine Spuren. Zwar erinnert der Gesang von Amy Winehouse stark an eine andere Sängerin: Lauryn Hill, deren erste Soloplatte den schönen Titel "The Miseducation of Lauryn Hill" trug. Doch die Songtexte von Winehouse sind dreckiger, ihre Stimme rauher.

Mit viel Kraft

Die Newcomerin aus dem Londoner Szene-Viertel Camden Town hat nach ihrem starken Erstling "Frank" (der jedoch in Europa so gut wie überhört wurde) eine überwältigende zweite Platte vorgelegt. Auf "Back in Black" widmet sie sich ihrem geliebten Jazz mit soviel Kraft - unterstützt von Swing-Bläsern und reduzierten HipHop-Beats - dass nun auch auf dem Festland keiner mehr an der Brit-Award-Gewinnerin 2007 vorbei kann.

Starke Stimme und ehrliche Texte

Es ist vor allem ihre Stimme, die "Back in Black" so großartig macht: Vergleiche mit Aretha Franklin, Sarah Vaughn oder den Supremes sind hier nicht zu hoch gegriffen. Sie ist im Stande, mit ihrer Stimme ein ruhiges Gospellied wie "Rehab" kräftig aufzupeppen, sie kann scharf und ordinär klingen wie in "You Know I'm No Good" oder golden und sanft wie in "Me and Mr. Jones".

"Ein Song muss autobiografische Züge haben", findet Amy Winehouse. Sie schreibt sie alle selbst, bewaffnet mit ihrer akustischen Gitarre, dem unvermeidlichen Päckchen Kippen und den Kopf voller Ideen. Ihre Texte sind schonungslos ehrlich und berichten offen aus dem Leben einer Jugendlichen, die mit 19 zum ersten Mal die Charts stürmte, die seitdem ein Star ist und noch nie ein Kind von Traurigkeit war.
sie in ihren Liedern ohne Scham und Reue.

Jazz, Soul und HipHop

Aufgewachsen ist sie mit der Musik ihrer typisch mittelständischen Eltern. Ihre Mutter, eine Liebhaberin des Folk, machte sie mit Carole King und James Taylor bekannt, ihr Vater hingegen war ein Fan der Jazz-Legenden Sarah Vaughn und Dinah Washington. Diese Einflüsse sind genauso auf "Back in Black" zu hören, wie ihre nun stärkere Orientierung an den Girl-Groups der 50er und 60er Jahre: "Ich wollte nicht mehr all zu tief in den Jazz-Bereich einsteigen, dass habe ich schließlich schon auf dem Vorgänger gemacht.", so erklärt sie diese neue Ausrichtung. Retro-Style gepaart mit Gegenwartbeats, dazu - es muss noch einmal betont werden - starke Stimme von Amy Winehouse: "Back to Black" liegt quer zu allen Genres, wird aber deswegen nur umso mehr Leuten gefallen.

Hörproben

Back To Black (International Version)

More Fish (Explicit Version)

Rehab (CD2 - International)

Frank (EU)

Above It All

Videos

Amy Winehouse - Rehab: Video

Amy Winehouse -You Know I'm No Good

Amy Winehouse Back to Black

Diskografie

Alben:

2003: Frank
2006: Back to Black

Singles:

2003: Stronger Than Me
2004: Take The Box
2004: In My Bed/You Send Me Flying
2004: Pumps/Help Yourself
2006: Rehab
2007: You Know I´m No Good
2007: Tears dry on their own

Links

Offizielle Homepage

Offizielle deutsche Homepage

Amy Winehouse auf MySpace

Fotogalerie - Amy Winehouse

Amy Winehouse Fan

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Quelle:
pop24.de