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Krone: Angeblich Friedensschluss

Familie Dichand und WAZ sollen sich bei Schiedsgerichten geeinigt haben

Kronen Zeitung Gebäude in der Muthgasse © Bild: APA/HERBERT PFARRHOFER

Die Hälfteeigner der "Kronen Zeitung", die Familie Dichand und der deutsche Medienkonzern WAZ, haben laut Medienberichten ihre Streitpunkte vor Schiedsgerichten beigelegt. So soll etwa die WAZ die Herausgeber-Funktion von Christoph Dichand anerkannt haben; eine Einigung soll es auch beim Abopreis geben. Die Beteiligten schweigen sich über die Deals aus.

Nach Informationen des "Standard" stellte die WAZ zuletzt infrage, ob Hans Dichand seinen Sohn Christoph formal korrekt vor seinem Tod zum Herausgeber ernannt hat,Diese Frage sei nun ebenso geklärt wie die der Doppelchefredaktion: Die Dichands akzeptieren demnach den von der WAZ bestellten geschäftsführenden Co-Geschäftsführer Georg Wailand.


Eine Einigung gibt es laut dem Bericht des „Standard“ auch über den Abopreis: Die WAZ und Kurier-Mitgesellschafter Raiffeisen hatten mit Mehrheit in der Mediaprint und gegen den Willen der Dichands schon 2012 höhere Abopreise für die Krone durchgesetzt. Die Dichands sollen dies nun akzeptiert haben.

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