Krokodil in Kärnten von

Reptil geht auf Tauchstation

Expertin: Drohne könnte als letzte Möglichkeit das scheue Krokodil aufspüren

Krokodil in Kärnten - Reptil geht auf Tauchstation

Wo ist das Kärntner Krokodil? Bisher ist das scheue Reptil nicht wieder aufgetaucht. Eine Suche mit Booten blieb bisher erfolglos. Als letzte Möglichkeit bleibt noch eine Krokodiljagd mittels einer mit einer Kamera bestückten Drohne, sagt Reptilienexpertin Helga Happ. Inzwischen begnügt sich Happ damit, mit einem Feldstecher Ausschau nach dem angeblich gesichteten Reptil zu halten.

Ab der Nacht auf Mittwoch sollen dann, so der Plan, Feuerwehrleute mit Scheinwerfern suchen. Durch die reflektierenden Krokodilsaugen sei eine Suche erfolgversprechender. Auch eine Auswertung von DNA-Spuren als endgültigen Kroko-Beweis wolle man durchführen lassen. Die Sperre des Gebiets bleibt aufrecht.

Gefangen würde das Krokodil, sofern man es fände, mit einem Netz, mit Schlingen und einer Decke, so Happ. Krokodile geben nämlich jeden Kampf sofort auf, wenn sie nichts mehr sehen, weiß die Reptilienexpertin. "Wenn man den Kopf mit einer blickdichten Decke abdeckt, dann wehrt es sich nicht mehr." Ein gezielter Schuss aus einem Betäubungsgewehr brächte hingegen nur wenig. Ein giftiger Pfeil würde kaum durch die gepanzerte Haut des Tieres dringen, ist Happ überzeugt.

Eine Krokodiljagd mittels Drohne sei möglich, stehe aber noch nicht bevor. Eine Privatperson, die in Besitz eines solchen Flugobjektes ist, habe es kostenlos angeboten, so Happ. Sie habe aber mit dem Bezirkshauptmann entschieden, dass man diese Möglichkeit noch nicht einsetzen wolle. Ein solches unbemanntes Fluggerät würde wieder Lärm produzieren und könnte das Reptil aufs Neue verscheuchen.

Kommentare

??? auch wenn unser unwissender BM Darabos etwas anderes behauptet, von Drohnen ist abzuraten sie sind zum reinen ausspionieren der Menschen da, wenn man mit ihnen ein Tier auffinden kann, kann man auch in die Gärten der Menschen sehen und das ist falsch;

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