Libyen von

US-Kriegsschiffe vor Küste

USA bringen nach Angriff auf Konsulat Kriegsschiffe in Bereitschaft

Nach dem Angriff auf das US-Konsulat in der ostlibyschen Metropole Benghazi verlegt das US-Verteidigungsministerium zwei Kriegsschiffe vor die Küste des Landes. Aus US-Regierungskreisen verlautete, der Zerstörer "USS Laboon" habe seine Position bereits am Mittwoch erreicht.

Die "USS McFaul" sei auf dem Weg und werde innerhalb weniger Tage ihr Ziel erreichen. Weiter hieß es, die Schiffe hätten keine konkrete Aufgabe. Sie gäben den Kommandanten jedoch die Möglichkeit, flexibel auf jeden Einsatz zu reagieren, die der US-Präsident anordne. Bei dem Angriff in Bengasi waren am Dienstag der Botschafter der USA in Libyen, Chris Stevens, und drei weitere Amerikaner getötet worden.

Unterdessen hat das Parlament wenige Stunden nach dem tödlichen Angriff den Ministerpräsidenten einer neuen libyschen Übergangsregierung gewählt. Der amtierende Vize-Ministerpräsident Mustafa Abu Shagour setzte sich bei einer Stichwahl knapp gegen den Vorsitzenden der Mehrheitsfraktion, Mahmoud Jibril, durch. Shagour, der den Islamisten nahesteht, galt bereits im Vorfeld als Kompromisskandidat. Der 61-Jährige war erst kürzlich aus dem Exil zurückgekehrt. Er studierte und promovierte in den USA; dorthin hatte er sich als Gegner des früheren Machthabers Gaddafi bereits in den 80er Jahren begeben. Er muss eine neue Regierung bilden, die das Übergangskabinett von Abdelrahim al-Kib ablösen soll.

Kommentare

@zombie69 - stimme ich voll zu, aber wenn dem volk nichts mehr bleibt, dann flüchten sie sich in die religion. dann haben hassprediger leichtes spiel und die masse schreit nach blut. das war so und wird immer so bleiben. danach kommt das grosse jammern und die forderungen nach hilfsgelder. klingt komisch, ist aber so. ;-)

Wie wäre es damit, dass diese Demonstranten erst mal ihre in allen Bereichen am Boden liegenden Länder wieder auf Vordermann bringen. Es gäbe viel und Besseres zu tun!
Danach, aber erst danach, kann man sich dann um irgendwelche harmlosen Filme und Demonstrationen dagegen kümmern.

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