Kredit- und Medienaffäre von

Wulffs Wutanruf

"Krieg führen" - Die umstrittene Mailbox-Nachricht des deutschen Bundespräsidenten

Kredit- und Medienaffäre - Wulffs Wutanruf © Bild: Reuters/Bimmer

Unbestritten ist, dass der deutsche Bundespräsident Christian Wulff am frühen Abend des 12. Dezember eine Nachricht auf der Handy-Mailbox von "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann hinterließ. Gestritten wird aber über die Botschaft. Nach Auffassung der "Bild" wollte Wulff die Berichterstattung über seinen Privatkredit verhindern, nach Aussage von Wulff ging es ihm um eine Verschiebung des Artikels. Der "Spiegel" zitiert aus der rund vierminütigen Nachricht.

Einzelne Satzteile sind bereits seit Tagen bekannt. Das Magazin beruft sich dabei auf eine ihm vorliegende vollständige Abschrift. "Bild"-Vizechefredakteur Nikolaus Blome bestätigte am Sonntagabend in der ARD, dass die Zitate zutreffend seien. AFP dokumentiert die vom "Spiegel" ausgewählten Zitate:

"Ich habe alles offengelegt, Informationen gegeben, mit der Zusicherung, dass die nicht verwandt werden. Die werden jetzt indirekt verwandt, das heißt, ich werde auch Strafantrag stellen gegenüber Journalisten morgen, und die Anwälte sind beauftragt."

"Entscheiden, wie wir den Krieg führen"
Wulff fragte demnach weiter, warum "Bild" nicht akzeptieren könne, "wenn das Staatsoberhaupt im Ausland ist, zu warten, bis ich Dienstagabend wiederkomme, also morgen, und Mittwoch eine Besprechung zu machen, wo ich mit Herrn ... den Redakteuren rede, wenn Sie möchten, die Dinge erörtere, und dann können wir entscheiden, wie wir die Dinge sehen, und dann können wir entscheiden, wie wir den Krieg führen."

Er wolle "einfach, dass wir darüber sprechen, denn wenn das Kind im Brunnen liegt, ist das Ding nicht mehr hochzuholen - das ist eindeutig" . Dass man nicht bis Mittwoch warte "und dann sagt: Okay, wir wollen den Krieg und führen ihn. Das finde ich sehr unverantwortlich von Ihrer Mannschaft, und da muss ich den Chefredakteur schon jetzt fragen, ob er das so will, was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann" .

"Methoden nicht mehr akzeptabel"
Wulff sagte demnach weiter: So "wie das gelaufen ist in den letzten Monaten, ist das inakzeptabel, und meine Frau und ich werden Mittwochmorgen eine Pressekonferenz machen zwischen dem japanischen Ministerpräsidenten und den weiteren Terminen und werden dann entsprechend auch öffentlich werden, weil diese Methoden Ihrer Journalisten, des investigativen Journalismus nicht mehr akzeptabel sind..."

"Und ich bitte um Vergebung, aber hier ist jetzt für mich ein Punkt erreicht, der mich ..." - an dieser Stelle war Wulff nach "Spiegel"-Angaben offenbar nicht eindeutig zu verstehen - "zu einer Einhaltung/Handlung (???) zwingt, die ich bisher niemals in meinem Leben präsentiert habe. Die hatte ich auch nie nötig" .

Kommentare

Wulff Bei allem was jetzt vorgefallen ist, bitte wann geht der endlich ? Er hat das Amt das er ja so gerne ausübt beschädiidt, seine pesöliche Glaubwürdigkeit ist zersört. Er ist zur Witzfigur verkommen.

Die Bild,das letzte Blatt fürs Wc vor dem Weltuntergang.. ein aalglatter Verein,ein aalglatter wiederlicher Chefredakteur,man muß sich nur mal diese Fresse ansehen von diesem Typen,einfach nur wiederlich diese Piefkefresse!

Was die jetzt aufführen mit Bp Wulff ist Hetze pur,auch wenn er Fehler begangen hat.

Der Typ ist ebenso ein Mensch und Menschen sind bekanntlich dreckige wiederwärtige Mißgeburten des Universums die JEDEN Fehler begehen die man nur machen kann...leider..!

Steinigt mich,es is ma egal,der Mensch ist und bleibt eine Seuche auf diesem Planeten!

Wenns den Planeten nicht mehr gäbe täts mir sehr leid,wenns den Gefickten Menschen nicht mehr gäbe wärs eine Wohltat :D :D:D:D

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