Krankl will mehr Spiele für Future-Team:
"Internationale Erfahrung ist sehr wichtig"

ÖFB-Trainer Willi Ruttensteiner präsentierte Future-Cup mit Deutschland, Schottland, Polen und der Türkei

Begeistert zeigt sich Teamchef Hans Krankl nach dem dreitägigen Trainingslager mit dem 22-Mann-Kader des Challenge-Future-Teams in Kössen. Die Spieler haben gut gearbeitet und auch das Umfeld passte. "Aber wichtiger ist, dass sie internationale Erfahrung sammeln, daran fehlt es", erklärte Krankl am Sonntag.

Daher seien Matches wie der Vergleich mit dem zur Vorbereitung in Tirol weilenden Stranzl-Klub VfB Stuttgart ungemein wichtig. "Ich hoffe, dass jedes Trainingslager mit so einem Spiel endet", sagte Krankl, der sich wünscht, dass die Vereine nicht nur Lippenbekenntnisse zum Future-Team ablegten.

Dieses Thema wird auch am Samstag bei einem Treffen der Bundesliga-Trainer in Bad Waltersdorf aufs Tapet gebracht werden. ÖFB-Trainer Willi Ruttensteiner präsentierte in Kössen den internationalen Future-Cup für Spieler der Zukunft und junge aktuelle ÖFB-Nationalteam-Spieler, von denen u.a. der Rapidler Ivanschitz und Standfest (GAK) in Kössen dabei waren. Gegner (jeweils ein Match) sind Schottland, Deutschland, Türkei und Polen, der Auftakt erfolgt am 16.11. mit einem Heimspiel gegen die Türkei. Außerdem gibt es das U20-Vier-Nationen-Turnier gegen die Schweiz (17.8.), Deutschland (6.10.) und Italien (16.11.). (apa/red)