Korruptionsverdacht von

ÖVP-Mandatar im Visier

EU-Abgeordneter Rübig soll Rohstofflobby nahestehen: "Interessenskonflikt"

Korruptionsverdacht - ÖVP-Mandatar im Visier © Bild: APA/cityfoto.at

Lobbyismus-Kritiker und die Globalisierungsgegner Attac werfen dem EU-Abgeordneten Paul Rübig (V) vor, in einem unvereinbaren Naheverhältnis zur europäischen Rohstoffindustrie zu stehen. Laut der NGO "Corporate Europe Observatory" spiele Rübig eine "Hauptrolle" bei der entsprechenden EU-Gesetzgebung, zugleich sei er durch Beteiligungen wirtschaftlich an die Rohstoff-Industrie gebunden.

Der EU-Abgeordnete sei eng mit Vertretern der Industrie und Lobbyfirmen vernetzt, kritisierte Eberhardt vor Bekanntwerden der Vorwürfe. Das stelle einen "klaren Interessenskonflikt" mit seiner Arbeit als EU-Parlamentarier dar, da er über seine Firmen am Gewinn der Rohstoffunternehmen beteiligt sei. Bereits am Montag waren in einem Bericht des Nachrichtenmagazins "profil" ähnliche Vorwürfe erhoben worden.

Der oberösterreichische Abgeordnete Rübig sitzt im einflussreichen Ausschuss für Industrie, Forschung und Industrie des EU-Parlamentes, zudem ist er Mitinitiator der informellen "European Raw Materials Group". Die Gruppe wurde im Februar diesen Jahres von Abgeordneten mehrerer Fraktionen gegründet, um die gemeinsame Politik der EU zu Rohstofffragen zu koordinieren. Ihr soll in nächster Zeit die Gründung des "European Raw Materials Club" durch die österreichische Lobbyagentur "Public Interest Consultants" folgen, an der die ehemalige VP-Politikerin Maria Rauch-Kallat beteiligt ist.

Das Ziel des Rohstoff-Netzwerkes in Brüssel sei es, der europäischen Industrie den uneingeschränkten Zugang zu Rohstoffen innerhalb der EU und allen Partnerstaaten zu ermöglichen, ohne dabei Umweltfragen und die soziale Verträglichkeit berücksichtigen zu müssen, so die NGO. Rübig, der als Unternehmer auch in der Schmiedetechnik und der Metallverarbeitung tätig ist, sei ein zentraler Akteur der Rohstoffpolitik und werde in Branchenmagazinen in Brüssel als "Mr. Rohstoffe" bezeichnet.

Kommentare

Zustände sind das bei der ÖVP in Brüsel! Nach Strasse nun auch Rübig.....

Die nächsten Wahlen kommen bestimmt!

Der Fisch stinkt Vielleicht so werden wir es sehen,
werden wir dereinst auch schwarz verstehen,
ich hör von Fekters harten Worten,
von Korruption in sehr viel Sorten,
Bestechung, das die Flieger fliegen,
und ja den Grasser glatt besiegen,
was kann man volksparteilich sagen,
wird man sie bald zu Grabe tragen?
ich frag mich was das werden kann,
fängt den der Fisch zu stinken an?
Und die Moral von der Geschicht,
vertrau auch Du der ÖVP nicht.

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
Herausgeber des
Österreichischen Boten
http://jachwe.wordpress.com

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bekommen den Hals nicht voll und handeln im Namen des Volkes - zum kotzen!

christian95 melden

Wir verdienen nichts anderes! Wir haben uns diese Bonzen selbst gewählt!

Lobbyismus! Natürlich ein ÖVP-ler!

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