Korkmaz geht in die zweite deutsche Liga: Von Eintracht Frankfurt an Bochum verliehen

Der Leihvertrag läuft bis zum Ende der Saison PLUS: Zweitliga-Tabellensechster hat Kaufoption

Korkmaz geht in die zweite deutsche Liga: Von Eintracht Frankfurt an Bochum verliehen © Bild: GEPA

Der Wechsel von Ümit Korkmaz vom deutschen Bundesligisten Eintracht Frankfurt zum Zweitligisten VfL Bochum ist perfekt. Beide Vereine haben sich auf einen vorerst leihweisen Wechsel des 25-jährigen Mittelfeldspielers bis Saisonende geeinigt. "Der VfL hat ehrgeizige Ziele. Ich will helfen, sie zu verwirklichen", sagte Korkmaz. Die Bochumer, die im Kampf um den sofortigen Wiederaufstieg nach 19 Spielen mit fünf Punkten Rückstand auf Tabellenführer Hertha BSC auf Rang sechs liegen, haben auch eine Kaufoption.

Korkmaz trifft damit erneut auf Coach Friedhelm Funkel, der ihn nach der EURO 2008 nach Frankfurt geholt hatte. "Ümit ist beidfüßig, schnell und dribbelstark", hob der VfL-Trainer die Vorzüge des Ex-Rapidlers hervor. Sein großes Potenzial habe er aufgrund vieler Verletzungen bei Frankfurt nur selten abrufen können. "Wir sind davon überzeugt, dass Ümit in Bochum zu alter Stärke zurückfindet", fügte Funkel hinzu.

"Ein variabel einsetzbarer Spieler"
Korkmaz war im Herbst bei den Frankfurtern, wo er noch einen gültigen Vertrag bis Sommer 2012 besitzt, nur zu zwei Teileinsätzen gekommen, seit Mitte September saß der Wiener auch nur dreimal auf der Ersatzbank. "Ümit ist ein variabel einsetzbarer Spieler, der beide Außenbahnen bekleiden kann. Mit ihm vergrößern wie unsere Optionen in der Offensive und gewinnen einen Spielertypen hinzu, der unseren Kader definitiv verstärkt", erläuterte Bochums Sportvorstand Thomas Ernst.

Korkmaz erhielt beim Ex-Club von ÖFB-Teamspieler Christian Fuchs die Rückennummer 20. Der 1,74 m große dribbel- und laufstarke Mittelfeldspieler hat es bisher auf acht Einsätze im Nationalteam gebracht, sein letztes Spiel war am 11. August 2010 bei der 0:1-Niederlage gegen die Schweiz in Klagenfurt. Frankfurt trennte sich am Mittwoch außerdem noch vom ehemaligen Salzburg-Spieler Markus Steinhöfer (FC Basel) und Cenk Tosun (Gaziantepsor).

(apa/red)