Auslöser von Kopfschmerzen

Wer Kopfweh hat, ist oft selber Schuld: Trigger und wie Sie sie vermeiden können

Stress, Schlafmangel, hormonelle Achterbahnfahrt - das sind die häufigsten Ursachen, die Kopfschmerzpatienten zu schaffen machen. "Es gibt mehr als 200 Ursachen, warum uns das Pochen plagt. Diese richtig einzuschätzen ist eine Herausforderung für den Arzt“, sagt Dermatologin Elke Janig. Manchmal sind aber die so genannten "Trigger“, die eine Kopfschmerzattacke auslösen, mitunter ganz banal. "Für viele fehlt der wissenschaftliche Beweis“, so Neurologe Christian Wöber. Deshalb ist es umso wichtiger, auf seinen Körper zu hören. Halten Kopfschmerzen länger an oder kommen sie plötzlich, sollte man einen Arzt aufsuchen. Handelt es sich um Spannungskopfschmerzen, reicht dagegen manchmal schon ein Blick in die Handtasche. Warum? Das erklären wir Ihnen hier.

von Frau mit Kopfschmerzen und Stress © Bild: Thinkstock

1. Kaugummi Kauen belastet die Kiefermuskulatur
Ständiges Kauen kann zu einer Verspannung der Backen- und Kiefermuskeln führen. Das wiederum beeinflusst die Nerven und Gefäße im Kopf und ist damit Ursache von Kopfschmerzen. Wer länger als vier Stunden täglich Kaugummi kaut, sollte einmal aufhören und den Test machen. Eine Untersuchung ergab, dass in knapp 90 Prozent der Fälle die Kopfschmerzen nachlassen oder sogar verschwinden.

2. Schwere Handtaschen verspannen Schultern & Nacken
Shoppen kann zu Kopfschmerzen führen? Ja, und meist ist daran nicht die Kreditkartenrechnung, sondern die schwere und zu prall gefüllte Handtasche schuld. Durch das Gewicht entsteht eine einseitige Belastung für den Schulter-Nacken-Bereich. Aber keine Sorge, liebe Frauen: Rucksäcke bringen auch keine Besserung. Denn alles, was die Statik verändert, kann auch wiederum Kopfschmerzen auslösen. Experten raten daher, die Handtasche radikal auszusortieren und auf zwei kleinere Taschen zu verteilen: eine auf die linke und die andere auf die rechte Schulter.

3. Ein Pferdeschwanz reizt die Kopfmuskeln
Das Bindegewebe am Kopf ist von Schmerzfasern durchzogen. Werden die Haare zu straff nach hinten gebunden, reizt das die Muskeln. Ähnlich wirken enge Hüte, Haarreifen und schwere Ohrringe. Entweder frau weicht auf einen niedriger sitzenden Zopf aus. Oder noch besser: die Haare offen tragen. Das lindert den Schmerz innerhalb einer Stunde.

4. Husten und Sport führen zu Anstrengungskopfschmerzen
Diese Art von Kopfschmerz kann generell nach körperlichen Belastungen auftreten. Der Schmerz ist leicht drückend, beidseitig und kann bis zu 24 Stunden anhalten. Tipp: Inhalieren und ausreichend Wasser trinken.

5. Koffein-Entzug kann ganz schön weh tun
Ja, es stimmt: Kaffee ist gut gegen Kopfschmerzen. Aber nur in Maßen! Denn zu viel vom Muntermacher kann auch schnell das Gegenteil bewirken. Menschen, die täglich große Mengen Koffein zu sich nehmen, leiden unter Entzugskopfschmerzen, wenn die Menge plötzlich reduziert wird. Die Ursache dafür sind Gefäßveränderungen im Kopf. Am besten, man fährt die Koffein-Dosis nur sehr langsam hinunter und ersetzt den Kaffee durch grünen Tee, um Entzugsschmerzen zu vermeiden.

Weitere Trigger - und wie man sie vermeidet - finden Sie im aktuellen NEWS in Ihrem Zeitschriftenhandel oder als E-Paper Version.

Kommentare

sollten ältere leser "news.at" aufrufen können und sich durch online-zeitungsartikel wühlen, dann sind sie auch sicher in der lage, ein online wörterbuch und/oder wikipedia zu benutzen. Die Sprache verändert sich nunmal. Wörter, die vor 50 Jahren noch verwendet wurden, fanden schon vor Jahren ihr Ende bzw. wurden durch neue Begriffe ersetzt. Das ist nun mal der Lauf der Dinge.

Urlauber2620

Und warum kann man anstatt des Begriffs "Trigger" nicht das Wort Auslöser verwenden? Oder beherrschen die Schreiberlinge nicht mal mehr die deutsche Sprache? Es ist auch nicht besonders Leserfreundlich da es auch ältere Leser gibt die solche Begriffe manchmal nicht verstehen oder falsch übersetzen.

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