Kommunikation zwischen Arzt und Patient: Die Verbesserung bringt der Diabetes-Pass!

Dokumentation der Krankengeschichte standardisiert Überernährung & Fettsucht verstärken Krankheiten!

Kommunikation zwischen Arzt und Patient: Die Verbesserung bringt der Diabetes-Pass!

Die Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin hat gemeinsam mit der Österreichischen Diabetes Gesellschaft einen neuen umfassenden Diabetes-Pass erarbeitet. Eine Verbesserung, denn dieser Ausweis soll in Zukunft für einen professionellen und leichteren Umgang mit der Krankheit sowohl für Diabetiker als auch für Ärzte sorgen...

Diabetes ist eine in den Industrieländern weit verbreitete Krankheit, die aufgrund der Zunahme älterer Patienten und junger Übergewichtiger auch in Österreich noch stärker zunehmen wird. Jetzt wurde darauf reagiert und unter anderem ein Diabetes-Patienten-Pass erarbeitet.

Verbesserter Umgang
Er soll das Management der Erkrankung unterstützen und dazu beitragen, dass sich Diabetes-Patienten gut betreut fühlen. Der Pass gilt als wichtiges Hilfsmittel für ein effizienteres Management der Volkskrankheit.

Vorteile
Der Pass stellt eine ständige und standardisierte Dokumentation der Krankheit dar. Er enthält wichtige Informationen über Krankheitsverlauf und Behandlung und gewährleistet somit einen optimalen Austausch wichtiger Informationen zwischen den einzelnen Betreuern (z.B. Hausarzt und Fachärzte). Für den Erkrankten bedeutet dies eine Erleichterung im Umgang mit der Krankheit und eine verbesserte Kommunikation mit dem Arzt.

Was ist Diabetes?
Diabetes mellitus Typ 2 (DM-2) ist die häufigste Diabetesform. Diabetes mellitus ist eine Störung des Glucosestoffwechsels. Die Ursache des Typ-2-Diabetes liegt in einer angeborenen oder erworbenen Reduktion der Insulinempfindlichkeit der Zellen. Diese Insulinunempfindlichkeit wird durch Bewegungsmangel, Überernährung und Fettleibigkeit verstärkt. Obwohl DM-2 üblicherweise erst nach dem 35. Lebensjahr diagnostiziert wird, beginnt die Erkrankung in den letzten Jahren auch bei Jugendlichen anzusteigen. (apa/red)