Kokainspuren in Cola von Red Bull entdeckt:
Deutschland nimmt getränk aus den Regalen

"Kein Lebensmittel mehr, sondern Betäubungsmittel" Österreich: AGES geht den Ergebnissen derzeit nach

Kokainspuren in Cola von Red Bull entdeckt:
Deutschland nimmt getränk aus den Regalen

Nach dem Fund von Kokainspuren im Cola von Red Bull haben die Lebensmittel-Aufsichtsbehörden mehrerer deutscher Bundesländer das Getränk aus dem Verkehr gezogen. Nach Hessen und Nordrhein-Westfalen betätigten am Samstag auch Thüringen und Rheinland-Pfalz ein entsprechendes Verkaufsverbot. In Baden-Württemberg dagegen bleibt das Cola vorerst in den Regalen.

Unterdessen hat auch die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) Proben in Österreich gezogen, erklärte AGES-Sprecherin Ingrid Kiefer am Samstag. "Wir sind informiert worden und gehen der Sache nach", sagte Kiefer. Man habe bereits Proben des Cola gezogen, diese würden derzeit untersucht. "Welches Ergebnis diese haben, kann ich aber noch nicht sagen." Die AGES-Sprecherin rechnete damit, dass Resultate zum Wochenbeginn vorliegen könnten.

"Kein Lebensmittel, sondern Betäubungsmittel"
"Die Cola ist nicht gesundheitsgefährdend, aber sie verstößt gegen Lebensmittelrecht", sagte der Sprecher des Thüringer Gesundheitsministeriums, Thomas Schulz. "Auch wenn die nachgewiesene Substanz unbedenklich ist, handelt es sich rechtlich bei dem Getränk um kein Lebensmittel, sondern ein Betäubungsmittel."

Das nordrhein-westfälische Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA) hatte ein Gutachten zum Cola erstellt und Spuren von Kokain gefunden, die offensichtlich von einem dekokainierten Cocablatt-Extrakt stammen. Damit sei das Cola kein Lebensmittel mehr, sondern falle unter das Betäubungsmittelgesetz, hieß es im Bundesverbraucherschutzministerium.

Red Bull protestiert gegen Verbot
Red Bull wehrt sich gegen das Verkaufsverbot. "Dekokainierte Cocablatt-Extrakte werden weltweit als Aroma in Lebensmitteln eingesetzt", zitierte die "Frankfurter Neue Presse" das Unternehmen. Red Bull Cola sowie andere Lebensmittel, die Cocablatt-Extrakte enthielten, gälten sowohl in der EU als auch in den USA als unbedenklich. (apa/red)

Kommentare

Nach dem Bericht ... wird sich Amy Winehouse sicher mit Red Bull Cola
niederschütten;) Mega Werbung für Red Bull, aber
genau die gleiche story gabs schon mal bei Coca Cola
und danach ist der Verkauf drastisch gestiegen!

Abgesehen davon schmeckt Red Bull Cola so grauslich,
dass es nicht mal durch diesen Artikel besser schmecken
wird!

MEINE MEINUNG!

Irgendwie süß das Foto! Also der devote Herr Faymann und der eher dominante
(wär er halt gerne) Herr Pröll sind wirklich auf dem Foto
sehr gut getroffen. Fehlt eigentlich nur noch a Bussale
und dann wären sie das ideale Traumpaar.

Sagenhaft wie sich die SPÖ an die ÖVP nach der Neuwahl
verkauft hat! Das hat in meinen Augen nichts mehr mit
Politik zu tun, sondern reine Freundlwirtschaft!

Meine Meinung!

lol haha freu mich schon drauf wenn ich das erste mal hör: "he, host scho gwusst das im redbull-cola koks drin is!?" das wird den verkauf sicher nochmal gehörig ankurbeln!
abgesehen davon: wer sich so ein ungesundes zeug reinschüttet, braucht sich dann über "kokainspuren" ned aufregen, weil diese auch nimmer ungesünder sind als das cola selbst...

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