"Erwischt" von

Kogler nimmt "Burger-Affäre"
mit Humor

"Erwischt" - Kogler nimmt "Burger-Affäre"
mit Humor © Bild: APA/Hochmuth

Ein Vizekanzler, ein Burger - und ein inszeniertes "Burger-Gate". Grünen-Chef Werner Kogler reagiert genau so, wie man es sollte: Mit Humor.

Kogler sagt zu der in Boulevard und sozialen Medien aufgekommenen "Burger-Affäre": "Ich bin der Letzte, der ein lasterfreies Leben propagiert, ganz im Gegenteil". Vor kurzem wurde ein Foto veröffentlicht, das den Vizekanzler beim Verzehr eines Burgers bei einer bekannten Fast-Food-Kette zeigt. Solidarität mit Kogler demonstrierten die NEOS.

So kam es zum "Burger-Gate"

Koglers Burger-Foto war vor allem ein gefundenes Fressen für politische Gegner des Grünen, vorzugsweise aus dem rechten Spektrum. Kritisiert worden war vor allem, dass der Grüne, der eigentlich in Opposition zu großen Fast-Food-Ketten stehen sollte, dort selbst diniert. Eigentlich habe er zu späterer Stunde bei einem Würstelstand speisen wollen, erzählte er nun, wie es dazu gekommen sei. "Junge Selfie-Jäger" hätten ihn aber in das Burger-Lokal "geschleppt".

Shitstorm? Nein, danke

Koglers Burger-Bild entfachte allerdings nicht nur einen von manchen erhofften "Shitstorm". Nicht wenige Sympathiebekundungen gab es in sozialen Netzwerken, neben den Grünen selbst auch von NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger. Diese lichtete sich in einem Fast-Food-Lokal selbst ab, das Gesicht teilweise von einem befüllten Sackerl des Konzerns verdeckt. "Burger für den Vizekanzler. Hier gönnt sich Werner Kogler ein McMenü", betitelte sie das Foto mit dem Hashtag #solidarity.