König Juan Carlos von

Spanischer Monarch schwer gestürzt

Pechsträhne reißt nicht ab: Hüfte ei Sturz gebrochen – Operation notwendig.

König Juan Carlos - Spanischer Monarch schwer gestürzt

Die Pechsträhne des spanischen Königd Juan Carlos will einfach nicht abreißen. Bei einem Besuch in Botsuana im Süden Afrikas ist der Monarch schwer gestürzt und hat sich dabei die Hüfte gebrochen. Der König musste sich daraufhin zum vierten Mal innerhalb von nur zwei Jahren unters Messer legen.

König Juan Carlos hat eine künstliche Hüfte eingesetzt bekommen. Die Hüftoperation sei am Samstagmorgen im San-Jose-Hospital in Madrid erfolgt, teilte das Königshaus mit. Bei einem Besuch in Botsuana war der Monarch demnach gestürzt und seine Hüfte in drei Teile zerbrochen.

Es war bereits das vierte Mal in zwei Jahren, dass der König operiert werden musste. Im Mai 2010 entfernten Ärzte aus der Lunge einen gutartigen Tumor. Im Juni 2011 wurde dem König am rechten Bein ein künstliches Kniegelenk eingesetzt, im September wurde er an der Achillessehne operiert.

Auch Enkel im Krankenhaus
Derzeit befindet sich zudem auch Juan Carlos' Enkel Frolian nach einem schlimmen Unfall bei einer Schießübung im Krankenhaus . Der 13-jährige Bub hat sich mit einem Gewehr versehentlich in den Fuß geschossen und musste operiert werden.

Kritik an Elefantenjagd
Erst nach König Juan Carlos' Unfall wurde bekannt, dass er sich in Botsuana befand, um Elefanten zu jagen. während der Eingriff nach Angaben der Ärzte erfolgreich verlief, hagelt es scharfe Kritik. Der leidenschaftliche Jäger Juan Carlos, der gleichzeitig Ehrenpräsident der spanischen Sektion der Umweltorganisation WWF ist, gibt nach Meinung vieler Spanier mit seinem teuren und zweifelhaften Hobby ein schlechtes Vorbild ab. Nach einer Internetumfrage der rechtsliberalen Zeitung "El Mundo" halten es 96 Prozent der Befragten für nicht angebracht, dass der König in für Spanien schwierigen wirtschaftlichen Zeiten auf Elefantenjagd geht. Die spanische Presse berichtete ausführlich darüber, wie kostspielig sein Hobby ist: Für jeden abgeschossenen Elefanten müsse ein Safari-Jäger in Afrika mindestens 20.000 Euro zahlen.

Im Internet löste die Geschichte eine heftige Diskussion aus. So hieß es bei Twitter beispielsweise: "Die Rache des Elefantengottes. Sowas kommt von Sowas." Allein zu einem Artikel auf der Online-Seite von "El Mundo" gingen bis zum Mittag Hunderte Leserkommentare ein.

Der Chef der linken Oppositionspartei Izquierda Unida, Cayo Lara, warf dem König "Mangel an Ethik und Respekt" für viele Menschen in Spanien vor, die unter der Wirtschaftskrise zu leiden hätten. Seine Elefantenjagd sei ein Beweis dafür, dass der König gelogen habe, als er vor kurzem sagte, die Arbeitslosigkeit Tausender Jugendlicher in Spanien bringe ihn um den Schlaf. Die großen politischen Parteien Spaniens hielten sich jedoch mit Kritik am König zurück und wünschten ihm gute Besserung.

Kommentare

hoffentlich lässt dieser elefantenmörder jetzt die geschützten tiere in ruhe ? ehrenpräsident von WWF ?da fürchten sich sogar die stinktiere !!!

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