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Neos und FPÖ: Mlinar winkt ab -
Strolz für Zusammenarbeit

Neos-Chef: Bei "völlig neuer" Form von Regierung hoffentlich auch Zusammenarbeit mit den Freiheitlichen

Keine Aufweichung der ablehnenden Haltung von Neos zu einer allfälligen Koalition mit der FPÖ sieht die liberale EU-Abgeordnete Angelika Mlinar. Neos-Chef Matthias Strolz hatte zu Wochenbeginn in der "ZIB 2" des ORF allerdings eine Kooperation mit den Freiheitlichen nicht mehr gänzlich ausgeschlossen.

Strolz hatte erklärt, er wünsche sich eine "völlig neue" und andere Form von Regierung. Dabei sollte es über 25 Leuchtturmprojekte ein Spiel "zwischen allen parlamentarischen Kräften geben. Das gibt's in anderen Ländern. Dieses Modell will ich auch für Österreich. Da wird es hoffentlich auch eine Zusammenarbeit mit den Freiheitlichen geben, natürlich", so Strolz.

Mlinar hatte dazu auf Anfrage der APA zu möglichen Koalitionspartnern der Neos erklärt, dass "wir grundsätzlich bis auf die FPÖ" offen seien. Es gehe immer um Sachthemen und darum, mit welchen Parteien man Mehrheiten bilden könne. Also keine Aufweichung der ablehnenden Haltung von Neos gegenüber der FPÖ? - Mlinar: "Es bleibt dabei. Keine Koalition mit der FPÖ".

Strolz hatte zu Wochenbeginn in der "ZIB 2" FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache direkt angesprochen. Strache könne "bestätigen, dass ich zwei Mal auf Sie (Strache, Anm.) zugekommen bin, wir müssen uns zusammensetzen, um die Gemeinsamkeiten" zu bereden. "Wir haben noch keinen Termin gefunden. Der ewig Ausgegrenzte findet keinen Termin, das hat mich gewundert und gestört", so Strolz ironisch zu Strache.

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