Nationalratswahl von

Kurz "sondiert"
mit Pilz und Strache

Wahlsieger betont "respektvolleren Umgang" und "weniger Hick-Hack" in der Politik

Nationalratswahl - Kurz "sondiert"
mit Pilz und Strache © Bild: APA/Pfarrhofer

ÖVP-Chef Sebastian Kurz hat Samstagvormittag seine Sondierungsgespräche mit den anderen Parteichefs fortgesetzt. Um 11.00 Uhr traf er sich mit dem Ex-grünen Listengründer Peter Pilz im ÖVP-Klub am Heldenplatz. Um 13.00 Uhr wird es dann etwas spannender, denn dann kommt FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, der wohl wahrscheinlichste nächste Koalitionspartner.

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Kurz selbst gab bei seinem Eintreffen vor Journalisten keine Neuigkeiten zum Besten - die Frage, ob die FPÖ sein Wunschpartner für eine Regierung sei, ließ er unbeantwortet. Stattdessen bekräftigte er, dass er gestern vom Bundespräsidenten den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten habe und sofort an die Arbeit gegangen sei, indem er alle Parteichefs zu ersten Gesprächen geladen habe. Es brauche einen "respektvolleren Umgang" und "weniger Hick-Hack" in der Politik, betonte er abermals.

Peter Pilz positionierte sich vor den Journalisten in bewährter Manier einmal mehr als "politischer Gegenpol" zu einer erwartbaren schwarz-blauen bzw. türkis-blauen Regierung. Ein "gutes, sachliches Verhältnis" zum künftigen Bundeskanzler sei ihm zwar "recht". Er führe aber keine Regierungsverhandlungen, meinte der Vertreter der kleinsten Parlamentsfraktion. "Unser Platz ist die Opposition und die Kontrolle."

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