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Initiative: Mehrheit der Wirte
für Rauchverbot-Umsetzung

Gastronomen, die schon rauchfrei sind, drohen bei erneuter Änderung mit Klagen

Rauchverbot © Bild: Istockphoto.com/&#169 Philippe Pellerin

Einige Gastronomen hatten sich unlängst bei einer Informationsveranstaltung gegen die Umsetzung des beschlossenen Rauchverbots in Lokalen ausgesprochen. Mit dieser Forderung sprechen sie allerdings nicht für alle: Die Mehrheit der Wirte würde mittlerweile ein umfassendes Rauchverbot ohne Hintertürchen befürworten, betonte die Initiative für gesunden Wettbewerb in der Gastronomie.

"Es kann nicht sein und es ist rechtlich bedenklich, dass Lokale, die in den letzten Jahren im Vertrauen auf ein Rauchverbot umgestellt haben, dafür bestraft werden", argumentierte Peter Tappler, Innenraumklimatologe und Obmann der Initiative, die nach eigenen Angaben auf die Erfahrung zahlreicher Wirte zurückgreifen kann. Sollte das Tabakgesetz wieder geändert werden, drohe eine Flut an Klagen. Denn zahlreiche Lokalbesitzer hätten in Hinblick auf das kommende Rauchverbot die Prämie für eine vorzeitige Umstellung auf "qualmfrei" in Anspruch genommen und ihre teuren Zwischenwände abgebaut.

Wettbewerbsnachteil befürchtet

Wenn nun doch weiter geraucht werden dürfe, befürchten diese Wirte einen Wettbewerbsnachteil. "Wir werden sicher auf Einhaltung des Vertrauensschutzes klagen", kündigte laut Initiative ein Gastronom aus Wien-Neubau an, der anonym bleiben will. Tappler prognostizierte im Gespräch mit der APA im Fall einer erneuten Änderung des Gesetzes ein "juristisches Chaos".

Rauchfreie Wirte berichten über positive Erfahrungen

Als weiteren Beleg für den Wunsch einer Umsetzung des beschlossenen Tabakgesetzes zitierte die Initiative aus einer Befragung der Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Vorarlberg von 469 Gastronomen und Hoteliers im Ländle vom März des Jahres: 66 Prozent der Wirte gaben an, bereits auf "rauchfrei" umgestellt zu haben. Von diesen hätten 83 Prozent über positive und nur drei Prozent über negative Erfahrungen berichtet (14 Prozent: gemischt).

Kommentare

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Ich glaube nicht, dass der Herr Tappler für die Mehrheit der Wirte spricht. Die wirtschaftliche Logik besteht darin, mehrere Zielgruppen zu bewirten und einen möglichst hohen Gewinn ein zu fahren, da ist eine Raucherstube doch eine Goldgrube. Zweigeteilte Lösungen sind doch super. Das grösste Argument der Nichtraucher ist, dass es im Raucherbereich manchmal zu unterhaltsam hergeht, und

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das Ambiente zu schön sind. *lach* .... aber mal ehrlich, das böse Rauchen darf nicht schön und lustig umrahmt sein, sonst ist es zu verführerisch.

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Würde die Tabakplanze nicht so viel mit uranhaltigem Phosphat gedüngt werden, würde es warscheinlich auch weniger Athemwegs und Verdauungswegskanzerosen geben.
Aber die Schweiz und Europa wollen ja keine Kennzeichnung für Uran; wegen Wettbewerbsnachteilen.

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