Knotzen, Wurzeln, Triebe und James Blake: Startschuss für das 24. Donaufestival

Krems an 6 Tagen im Zeichen der Intermedialität Weitere Highlights: John Cale und Death From Above

Knotzen, Wurzeln, Triebe und James Blake: Startschuss für das 24. Donaufestival © Bild: Donaufestival

Mehr als 50 verschiedene Programmpunkte stehen bei der heute beginnenden und mittlerweile 24. Ausgabe des Donaufestivals in Krems - der siebenten seit der Neupositionierung im Jahr 2005 - an sechs Spieltagen auf dem Programm. Das Motto der diesjährigen Auflage lautet "Nodes, Roots Shoots", also Knoten, Wurzeln und Triebe.

Damit werde laut Intendant Tomas Zierhofer-Kin das "ästhetische wie inhaltliche Bauprinzip" des Festivals vom 28.4. bis zum 7.5. in den Vordergrund gestellt. Neben den Knotenpunkten von künstlerischen Netzwerken ist vor allem ein Begriff allgegenwärtig: Intermedialität.

Verbindung verschiedener Medien & Genres
Besonders seit 2005 sei das Donaufestival ein Podium geworden, auf dem Künstler Popkultur thematisieren und kritisch beleuchten können, so Zierhofer-Kin. Die Darstellung von Netzwerken sei ein wesentlicher Faktor der Veranstaltungen, und ermögliche nicht nur teils "unbekannte Künstler mitzutransportieren", sondern auch eine Verbindung verschiedenster Genres und Medien herzustellen. Das geschehe vor dem Hintergrund "einer Verwebung der unterschiedlichen Elemente", so der Intendant.

James Blake, John Cale und Co.
Zentrale künstlerische Positionen würden in diesem Jahr laut Zierhofer-Kin etwa von der amerikanischen Musikerin Carla Bozulich, die u.a. ein Auftragswerk für den Klangraum Krems realisieren wird, sowie dem gebürtigen Australier Ben Frost bereitgestellt. "Die Idee der Klanglichkeit" und "Klanginnovation", die beide Artists-in-Residence kennzeichne, ziehe sich auch in Auftritten von Mount Kimbie oder dem britischen Post Dubstep-Shootingstar James Blake fort. Weitere Konzerthighlights stellen etwa Auftritte von Gonjasufi, der US-Legende John Cale, des seit kurzem wiedervereinten kanadischen Duos Death From Above 1979 oder der Performance-Künstlerin Laurie Anderson dar.

(apa/red)