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Kneissl hält nach Celik-Kritik an FPÖ an Ankara-Besuch fest

"Wollen Gesprächsklima mit der Türkei verbessern"

Nach den Aussagen von des türkischen Europaministers Ömer Celik, der scharfe Kritik an der Regierungsbeteiligung der FPÖ geübt hat, hält Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) an dem für 25. Jänner geplanten Besuch in Ankara fest. "Wir wollen das Gesprächsklima mit der Türkei wieder verbessern", erklärte die von der FPÖ nominierte Ministerin am Samstag in einer OTS-Aussendung.

Kneissl werde mit ihrem türkischen Amtskollege Mevlüt Cavusoglu zusammentreffen. Die Aussagen Celiks "spielen dabei keine Rolle", hieß es. "Der Vorschlag, einen informellen Dialog zu starten, kam von türkischer Seite." Sie sei dazu bereit und habe große Zuversicht in die Möglichkeiten der Gesprächsdiplomatie. "Es ist in der gegenwärtigen Pattsituation notwendig, den Dialog zu pflegen", so Kneissl.

Celik hatte im "profil" laut Vorausmeldung die FPÖ als in "Opposition zur Türkei, als feindlich gegenüber dem Islam, antisemitisch sowie konträr gegenüber Migranten und xenophob" kritisiert. Durch das Erstarken rechtspopulistischer Parteien entferne sich die EU "von ihrem Ziel eines Friedensprojektes, indem Radikalisierung und soziale Unruhe verstärkt werden", sagte Celik.

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