Knappes Viertel bereits ausbezahlt: Thaya-Hochwasser forderte 11 Mio. € Schaden

Auch viele Betriebe von Hochwasser geschädigt Hälfte der gemeldeten Schäden entfällt auf Raabs

Aus den Hochwassergebieten an der Thaya sind bis Ende vergangener Woche 11 Mio. Euro an Schäden gemeldet worden. Das Land NÖ hat nach Angaben aus dem Büro des für Katastrophenschutz zuständigen Landesrates Josef Plank bisher knapp 2,7 Mio. Euro an Beihilfen ausbezahlt.

Die Schadenskommissionen würden ebenso wie die Fachleute in der zuständigen Abteilung des Landes "auf Hochtouren" arbeiten. Selbst Urlaube seien verschoben oder storniert worden, um die Auszahlung der Mittel an die Betroffenen so rasch wie möglich abzuwickeln, betonte Plank in einer Zwischenbilanz. Die Überschwemmungen hatten das Gebiet Ende Juni heimgesucht.

Auch viele Betriebe von Hochwasser geschädigt
Von den bisher 692 eingegangenen Schadensmeldungen sind 523 erledigt und die Gelder zur Anweisung gebracht. Im Idealfall würden keine 48 Stunden vergehen, so Plank. Neben den unzähligen Meldungen von Privaten sind auch 23 Schadensfälle von Gewerbetreibenden beim Land NÖ eingelangt. Vom Kfz-Betrieb über den Tischler, den Bäcker und die Trafik bis hin zum Gasthaus liegen Berichte von Schäden in der Höhe von insgesamt knapp einer Mio. Euro vor. In diesem Bereich sind bisher mehr als 0,2 Mio. Euro an Unterstützung ausbezahlt worden.

Die Hälfte der gemeldeten Schäden entfällt mit 5,4 Mio, Euro auf Raabs a.d. Thaya. Aus der Gemeinde liegen 222 und damit fast ein Drittel aller Meldungen vor. Knapp 1,3 Mio. Euro an Beihilfen sind bereits ausbezahlt worden. 90 Schadensfälle gibt es aus Dobersberg, 81 aus Karlstein a.d. Thaya.
(apa/red)