Knappe Trikots, Stars und tolle Stimmung:
Ab jetzt wird in Klagenfurt wieder geballert

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Knappe Trikots, Stars und tolle Stimmung:
Ab jetzt wird in Klagenfurt wieder geballert

Die Beach-Volleyball-Elite gastiert wieder in Klagenfurt. Der heuer mit 600.000 Dollar dotierte "Grand Slam" bringt die weltbesten Spieler nach Kärnten und soll auch durch zahlreiche Rahmenveranstaltungen erneut an die 100.000 Besucher an den Wörthersee locken.

Veranstalter Hannes Jagerhofer will bei der 11. Auflage des von etlichen Topspielern und auch vom Weltverband (FIVB) zum "besten Turnier der Welt" gekürten Event wieder einen perfekten Ablauf samt der bekannt tollen Stimmung bieten. "Auch ein Jahr nach unserem 10er-Jubiläum sind wir darum bemüht, den Erfolg von 2006 zu übertreffen", meinte Jagerhofer im Vorfeld und hofft auf schönes Wetter während der fünf Turniertage.

Traum-Wetter
Für die Turnierphase bis Freitag versprechen die Prognosen schönes Sommerwetter mit Temperaturen bis zu 30 Grad, ab Freitag soll es dann aber wechselhaft und kühler werden.

Neben sportlichen Höchstleistungen beim World-Tour-Turnier wird den Fans abseits der Courts wie gewohnt ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Konzerten und zahlreichen Partys geboten. Die traditionell hohe VIP-Dichte lässt wieder Dutzende Stars und Sternchen aus der Unterhaltungsbranche und Sport, sowie Prominenz aus Politik und Wirtschaft erwarten.

Herminator und Lauda kommen
So haben sich unter anderem die heimischen Wintersportstars Hermann Maier, Michaela Dorfmeister, Fritz Strobl und Felix Gottwald angesagt. Telekom-Austria-Boss Boris Nemsic, ÖBB-Chef Martin Huber und Niki Lauda werden ebenfalls zu Gast sein, und die Seitenblicke-Gesellschaft wird sich das Kärntner Top-Event des Sommers ebenfalls nicht entgehen lassen.

ÖVV-Teams zuversichtlich
Die österreichischen Beach-Volleyball-Spitzenteams gehen nach ihrem guten Abschneiden in der Vorwoche bei der Weltmeisterschaft in Gstaad mit viel Selbstvertrauen ins Heimturnier in Klagenfurt. Die WM-Neunten Clemens Doppler/Peter Gartmayer, Alexander Horst/Florian Gosch und die Damen-Duos Sara Montagnolli/Sabine Swoboda und Doris und Stefanie Schwaiger wollen mit den Weltbesten mithalten und haben sich Top-Ten-Ergebnisse als Ziel gesetzt.

Doppler/Gartmayer, die in Gstaad bis ins Achtelfinale vorgestoßen waren und im Vorjahr in Klagenfurt (Rang 9) im Achtelfinale wegen eines Kreuzbandrisses des Oberösterreichers Doppler w.o. geben mussten, wollen zumindest wieder soweit kommen und - wenn möglich - die fünften Plätze (2002, 2003) von Doppler und seinem damaligen Partner Nik Berger einstellen. "Klagenfurt ist für uns jedes Jahr das Highlight schlechthin. Im Vorjahr wurden wir aus unseren Träumen gerissen", meinte Doppler, der mit seinem Partner in der laufenden Saison schon drei neunte Platz bei Grand Slams vorzuweisen hat.

Alexander Horst/Florian Gosch, wie Österreichs Nummer 1 in Gstaad auf Platz 9, nehmen sich ein Top-Ten-Ergebnis vor. "Man muss aber die Auslosung abwarten und dann schauen, dass wir die Gruppe überstehen", gab der Steirer Florian Gosch zu bedenken. Mit einem siebenten Rang in Montreal und zwei neunten (Stavanger/Grand Slam, Roseto) hat sich das erst seit Saisonbeginn zusammenspielende Duo in der Weltspitze etabliert und muss nicht mehr in die, vor allem bei Grand-Slam-Turnieren sehr stark besetzte, Qualifikation.

Die ÖVV-Damen Montagnolli/Swoboda, bei der WM auf Rang 17, wollen alles daran setzen, den tollen fünften Rang des Vorjahres zu wiederholen. "Der fünfte Platz ist eine Riesenvorgabe, unser System läuft momentan aber gut und mit dem Publikum in Rücken sollte wieder einiges möglich sein", gab sich die Tirolerin Sara Montagnolli zuversichtlich. Mit einem fünften Rang beim Grand Slam in Paris und einem neunten in Berlin haben die beiden zuletzt bei zwei hoch dotierten Events gut abgeschnitten. "Eine Platzierung nehmen wir uns bewusst nicht vor, wir wollen einfach sehr gutes Beach-Volleyball spielen - viel wird auch von der Gruppenauslosung abhängen", gab Swoboda zu bedenken.

Daneben sind aus österreichischer Sicht bei den Damen die Schwestern Doris und Stefanie Schwaiger zu beachten. Die Niederösterreicherinnen schieden bei der WM frühzeitig aus, haben auf der World Tour aber schon mit einem neunten Rang beim Grand Slam in Paris und zu Saisonbeginn mit zwei weiteren neunten Plätzen aufgezeigt. Felix Bläuel/Alexander Huber und Christina Gschweidl/Barbara Hansel erhielten eine Wildcard und werden im Hauptbewerb spielen. Je zwei weitere ÖVV-Teams müssen in die Qualifikation.

Favoriten kommen aus Brasilien & USA
Die Turnierfavoriten bei den Herren kommen trotz verpasstem WM-Finale aus Brasilien, die Spieler vom Zuckerhut dominieren die World Tour seit Jahren, allen voran die Olympiasieger Ricardo/Emanuel und die Weltmeister von 2005 Luiz/Araujo. Aber auch die Vorjahressieger und frisch gebackenen Weltmeister Phil Dalhausser/Todd Rogers (USA) werden zu beachten sein.

Im Damenbewerb wird der Sieg wohl nur über die dreifachen Weltmeisterinnen Kerri Walsh und Misty May-Treanor aus den USA führen. Die WM-Silbernen und Klagenfurt-Titelverteidigerinnen Tian/Wang aus China und deren Landsfrauen Xue/Zhang und die stets starken brasilianischen Teams Larissa/Juliana (WM-Dritte) und Renata/Talita wollen dem US-Team Paroli bieten.

32 Teams bestreiten Hauptbewerb
Jeweils 32 Teams bestreiten den Hauptbewerb, der in acht Vierer-Pools gespielt wird. Die Gruppen-Ersten steigen direkt ins Achtelfinale auf. Die 16 Gruppenzweiten und -dritten spielen in einer neu gelosten "Zwischenrunde" die restlichen acht Achtelfinalplätze aus. Ab dem Achtelfinale geht es im K.o.-System weiter.

Das Turnier in Klagenfurt ist wie die drei anderen Grand Slams und die WM höher bewertet als die restlichen der World Tour. Die errungen Ranglistenpunkte zählen doppelt, was vor allem für die Olympiaqualifikation von Bedeutung ist. Für Peking qualifizieren die jeweils 22 besten Teams (maximal zwei pro Nation), herangezogen werden die acht besten Turnierergebnisse vom 1. Jänner 2007 bis 20. Juli 2008. (apa/red)