Knalleffekt im Skandal um BayernLB:
Ex-Vorstand Gribkowsky wurde verhaftet

Verdacht auf Untreue und Steuerhinterziehung Banker kassierte heimlich 50 Millionen aus Formel 1

Knalleffekt im Skandal um BayernLB:
Ex-Vorstand Gribkowsky wurde verhaftet © Bild: APA/DPA/Leonhardt

Der frühere Vorstand der BayernLB, Gerhard Gribkowsky, wurde heute in München festgenommen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtete. Gribkowsky hattte während seiner Zeit als Bayern-Banker heimlich 50 Millionen US-Dollar kassiert, die letztlich in der Salzburger Privatstiftung “Sonnenschein” landeten, berichtete darüber. Die Staatsanwaltschaft München hat jetzt ernst gemacht und Gribkowsky heute mittag in Haft genommen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kamen die Gelder kamen von der Firma “First Bridge Holding Limited” auf Mauritius, die 22,5 Millionen US-Dollar nach Österreich überwies. Diese löste beim Raiffeisenverband Salzburg Geldwäscheverdacht aus. Die Bank erstattete eine Meldung an die Geldwäschestelle des Bundeskriminalamtes in Wien.

Der auf Stiftungen spezialisierte Anwalt Gribkowskys, Gerald Toifl, konnte diesen Verdacht jedoch ausräumen. Der zweite Teil des Geldes wurde dann von den Virgin Islands nach Österreich überwiesen.

Banker soll mehrere Millionen unterschlagen haben
Als deutscher Staatsbürger mit Wohnsitz und Job in Bayern hätte Gribkowsky die Dollar-Millionen eigentlich hier angeben und einen Spitzensteuersatz von mehr als 40 Prozent zahlen müssen, lautet das vorläufige Prüfergebnis. Der Unterschied macht mehrere Millionen Euro. Die deutsche Finanz, die nun von der Staatsanwaltschaft München eingeschalten wurde, gelangte jetzt bei einer ersten Prüfung der Causa zum Ergebnis, dass der Verdacht auf Steuerhinterziehung vorliege.

Gribkowskys österreichischer Anwalt Gerald Toifl wird derzeit übrigens von der Staatsanwaltschaft Wien in der Causa Buwog als Beschuldigter geführt. Toifl war zuvor als Anwalt des Grasser-Vertrauten und Ex-FPÖ-Politikers Walter Meischberger in Erscheinung getreten.

(red)

Kommentare

Gribkovsky hätte bei uns um politisches Asyl ansuchen sollen ! oder zu uns auswandern,da kann man schwindeln,Schmiergelder kassieren,auf Steuer zahlen zu vergessen,frei geht man nur ,wenns mindestens Millionen sind (wie Buwog ),wen überhaupt wird rasch die Justiz (Bandion Ordner) anklagen,wie bei Libro (Redberg) !

na schau ma ob die justitzia in bayern fester am sockel steht, als in österreich. das darf net wahr sein, alle paar wochen ein kleiner "unfall", wo es um ein kleines sümmchen geht. aber ich glaube, diser boarische oberstrolch wird auch nichts wissen, weil der aufsichtsrat und kontrollausschuß und und und....! mia wa z\'bled, wann da a die merkelmaus a wos gwußt hed.

So lange unsere Gentlemangauner aus dem Fernseher heraus lachen,wird unsere Justiz nicht glaubwürdig werden !

Wieder ein Glanzstück des österreichischen Rechtsstaat..... Im Jahre 2006 gab es von der Salzburger RAIKA dazu eine Anzeige wegen des Verdachtes der Geldwäsche...........
Das muss man sich vorstellen!! Für die Justiz war wieder alles lupenrein und deshalb musste das Verfahren eingestellt werden...............
Unglaublich aber war: Die österreichische Justi steht wahrscheinlich selber an der Spitze des organisierten Verbrechen!!!

In Österreich haben es da Grasser & Co besser Hätte er vorher nach Österreich auswandern sollen.

LB Sind durchwegs alles Schweine

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