Kluft zu groß: ÖGB für gesetzlich geregelte Managergehälter in staatsnahen Betrieben

Viel zu großer Abstand zu Durchschnittseinkommen Nachspiel für Abfindung von Ex-ÖBB-Chef Huber

Kluft zu groß: ÖGB für gesetzlich geregelte Managergehälter in staatsnahen Betrieben

Die Gehälter von Managern staatsnaher Unternehmen will ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer ähnlich wie jener der Politiker veröffentlicht wissen. "Das wäre nur korrekt", erklärte er dazu. Außerdem spricht sich Hundstorfer für gesetzliche Obergrenzen bei der Entlohnung in Anlehnung an die "Bezüge-Pyramide" bei den Politikern aus.

Bezüglich der Abfertigung stellte der ÖGB-Präsident im "Kurier" klar, dass Verträge einzuhalten seien. Allerdings werde es für die kolportierte 800.000-Euro-Abfindung für Ex-Bahn-Chef Martin Huber "sicher noch ein Nachspiel" geben, meinte er gegenüber der Zeitung. Der ÖGB gehe bei der Offenlegung von Gehältern mit guten Beispiel voran. Sie seien "im Internet nachlesbar", sagte Hundstorfer. Grundsätzlich sei aber die Kluft zwischen Gehältern von Managern und Durchschnittseinkommen "viel zu groß".

(apa/red)